Hitze und Trockenheit beeinträchtigen Fischzucht in Sachsen

Kamenz (dpa/sn) - Hitze und Trockenheit haben 2018 den Fischzuchten in Sachsen zu schaffen gemacht. Die größten Probleme hätten Forellen und Saiblinge gehabt, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mit. Einige Aquakulturbetriebe erlitten Totalverluste. 91 Tonnen an Regenbogenforellen bedeuteten ein Minus von 40 Prozent im Vergleich zu 2017.

Insgesamt wurden in den Betrieben 2215 Tonnen Speisefisch erzeugt. Das sei der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung 2012. Der häufigste Fisch in den sächsischen Aquakulturen ist der Karpfen. 1717 erzeugte Tonnen waren 3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Sachsen steht mit einem Anteil von 12,2 Prozent bundesweit an vierter Stelle der Fischproduktion. Die Rangliste führt Bayern mit 29,3 Prozent an, gefolgt von Baden-Württemberg (16,6 Prozent) und Niedersachsen (14,7 Prozent).

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