Leag: Erstes Geld für Zeit nach Tagebau steht bereit

Cottbus (dpa/bb) - Der Energieversorger Leag hat nach eigenen Angaben erste Summen zur Rekultivierung von Braunkohlegruben in Brandenburg und Sachsen eingezahlt. Anfang Oktober seien dafür die Zweckgesellschaften für beide Länder gegründet worden, die für die Wiedernutzbarmachung der Bergbaufolgelandschaften sorgen werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. In beide Gesellschaften flossen nun nach Unternehmensangaben jeweils zehn Millionen Euro der Leag. Weitere Gelder sollen bis zum 30. Juni 2021 schrittweise überwiesen werden.

Dabei kümmert sich die Lausitz Energie Vorsorge- und Entwicklungsgesellschaft Brandenburg mbH (LEVEB) um die Brandenburger Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd. Für die Zeit nach den sächsischen Tagebauen Nochten und Reichwalde ist die Lausitz Energie Vorsorge- und Entwicklungsgesellschaft Sachsen mbH (LEVES) zuständig.

Die Sondervermögen dienen zur Finanzierung von Investitionsprojekten außerhalb der Braunkohleverstromung, sagte Leag-Vorstandsvorsitzender Helmar Rendez. Abzuwarten bleibe nun das Gesetz zur konkreten Umsetzung des empfohlenen Kohleausstiegs bis 2038. Eventuell sei eine Anpassung der Vorsorgevereinbarungen erforderlich, sagte er.

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