Sachsen profitiert zunehmend von ausländischen Arbeitskräften

Die Hälfte des Jobwachstums im Freistaat geht auf das Konto von Ausländern. Vor allem die östlichen Nachbarn zeigen zunehmend Interesse.

20Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    SimpleMan
    04.02.2019

    In den Pflegeheimen werden die Arbeitsplätze zunehmend mit ausländischen Arbeitnehmern besetzt. Das heißt aber nicht, dass die Pflegeheime nicht auch deutsche Arbeitskräfte einstellen würden. Zum einem, ist der Arbeitsmarkt relativ leergefegt und zum anderen, ist gerade bei jungen Leuten der Pflegeberuf im Moment nicht gerade angesagt. Es werden sowohl Fachkräfte als auch Hilfskräfte gesucht. Als Fachkraft wird niemand eingestellt, der nicht die Qualifikation dazu hat. Aber es werden auch viele Hilfskräfte gesucht. Viele Pflegeheime haben gute Erfahrungen damit gemacht, für diese Arbeitsstellen der Hilfskräfte, Flüchtlinge einzustellen. Als Fachkräfte werden, wenn keine deutschen Pflegekräfte sich bewerben, oft polnische oder rumänische Krankenschwestern eingestellt, wenn der Berufsabschluss anerkannt wurde. Die Bezahlung ist nach den Bedingungen der jeweiligen Pflegeheime, wenn tarifgebunden, dann tarifgebunden.

  • 2
    0
    Einspruch
    04.02.2019

    Es hat nichts mit verächtlich machen zu tun, wenn man trotz Arbeitskräftemangel spezielle Anforderungen an einen Job nun mal nicht herunterschrauben kann. Und ohne Prüfung der Anforderungen wird gerade im Pflegebereich sicher niemand eingestellt. Da kann auch mal ein Leben davon abhängen. Aber wer überall nur Fachkräfte zu sehen glaubt, der blendet das natürlich aus, bis er selbst mal was anderes als einen Schnupfen hat. Nur weil ich einen Hasen schlachten kann und den erste Hilfe Kurs noch beherrsche, bin ich kein Krankenpfleger oder Chirurg. Da soll man schon die ranlassen, die wissen, was sie tun und das ganze nicht nur als reine Beschäftgungsmaßnahme zur Integration betrachten.

  • 2
    2
    Hinterfragt
    03.02.2019

    @Distelblüte; "...wenn Migranten eine Arbeit aufnehmen, oder wollen Sie nur verächtlich machen..."

    Darum geht es doch gar nicht!
    Sie lenken mal nur wieder vom eigentlichem Problem ab!

  • 2
    2
    Hinterfragt
    03.02.2019

    CPärchen; "...und den medizinischen Teil, wie Medikamente oder Verbände übernimmt dann das Fachpersonal..."
    Sie sollten nachdenken vorm Absenden!
    Wenn Sie Ihr geschriebenes nochmals lesen, dürfte Ihnen der Widerspruch an sich zum Artikel auffallen.
    Zudem führt auch z.B. das Umbetten zu Verletzungen, wenn Derjenige davon keinerlei Ahnung hat.

    "...sondern "Der xxx oder eine freie Stelle...."
    Im Umkehrschluss dazu könnte man ja auch Fleischergesellen in der Chirurgie einstellen, denn ein Skalpell ist doch auch irgendwie nur ein Messer ...

    Die Roten zu meinem Kommentaren sollten sich dringendst mal einen Katheder von jemandem Legen lassen, der davon keine Ahnung hat, vor allen die Männer darunter dürften ihre Meinung schlagartig ändern...

  • 2
    4
    Distelblüte
    02.02.2019

    @Einspruch: Können Sie auch etwas positives daran erkennen, wenn Migranten eine Arbeit aufnehmen, oder wollen Sie nur verächtlich machen und das vermeintliche Haar in der Suppe finden?

  • 4
    3
    Einspruch
    02.02.2019

    Blackadder, Sie weichen aus. Werkelt ihr Iraker an Patienten rum oder säubert er nur Zimmer? Das wäre schon mal wichtig. Oder verteilt er Medikamente, ohne die Dosierung lesen zu können? Was macht ihn geeignet für diese Arbeit? Wenn das in Ihren Augen ein Job ist, den man einfach so ohne alles erledigen kann, machen Sie die Arbeit aller Pflegekräfte madig. Bisschen Verantwortung ist da schon dabei.

  • 3
    5
    Blackadder
    02.02.2019

    @einspruch: Zwischen langen Schlangen studierter Pflegeexperten, die sich um Stellen prügeln und ungelernten Pfuschern, die praktisch nichts verdienen gibt es für Sie also nichts ?

    Wohl dem, dessen Weltbild so einfach in schwarz und weiß eingeteilt werden kann.

  • 3
    2
    CPärchen
    02.02.2019

    Die Pflegenden werden froh sein, dass da überhaupt Jemand ist. Vieles kann man sich auch anlernen und den medizinischen Teil, wie Medikamente oder Verbände übernimmt dann das Fachpersonal. Ich sehe das gar nicht kritisch, denn die Frage ist ja nicht: "Der Iraker oder die Pflegekraft", sondern "Der Iraker oder eine freie Stelle." Ich finde es immer noch super, dass er seinen Teil zur deutschen Gesellschaft beiträgt.

  • 5
    3
    Einspruch
    02.02.2019

    @Blackadder: Dann arbeitet er also ohne Ahnung zum Dumpinglohn? Ich denke, eine Pflegekraft sollte gewisse medizinische Kenntnisse erworben und in Form einer Prüfung nachgewiesen haben. Die zu Pflegenden werden es danken.

  • 4
    3
    CPärchen
    02.02.2019

    @Blackadder: Das spricht für Ihren Bekannten. Solche Asylanten können gerne kommen, nur eben nicht im Asylverfahren, sondern als Bewerber für unseren Arbeitsmarkt, damit AN und AG mehr auf Augenhöhe sind. Auch im Süden Tunesiens gibt es viele arbeitslose Pflegekräfte (Quelle: DLF).

  • 3
    2
    Hinterfragt
    02.02.2019

    Nachtrag:
    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/pflege-heim-bewohner-leiden-unter-schlechter-versorgung-a-1190936.html

  • 5
    2
    Hinterfragt
    02.02.2019

    "...Bewerberverfahren bei Pflegekräften? Sie sind witzig! ...irgendwelche Kräfte..."
    Ich finde das NICHT witzig!
    Gerade bei Pflegekräften sollte man die Qualifikationen prüfen.

    Die Ergebnisse dessen sieht man dann ständig im TV.

  • 3
    4
    SimpleMan
    02.02.2019

    @Einspruch Gehen Sie einfach mal in die Pflegeheime und erkundigen sich selber. Dannach werden Sie uns mitteilen, alles gut.

  • 4
    6
    Blackadder
    01.02.2019

    @einspruch: Bewerberverfahren bei Pflegekräften? Sie sind witzig! Denken Sie, da bewerben sich so viele, dass die Pflegeheime auswählen können? Die suchen händeringend irgendwelche Kräfte, weil sie sonst, wie in einigen Altenheimen in Chemnitz schon passiert, Teile der Einrichtung schließen müssen aus Personalmangel. Manchmal frag ich mich, wo hier manche leben!

  • 4
    3
    Einspruch
    01.02.2019

    @Blackadder: Hat sich ihr Bekannter aus dem Irak einem Auswahl- oder Bewerber-verfahren gestellt?
    Ist er für die Tätigkeit qualifiziert, also richtig oder nur so notdürftig?
    Liegt sein Verdienst im Bundesdurchschnitt der Branche?
    Wenn ja, alles gut.

  • 12
    1
    Deluxe
    01.02.2019

    @Blackadder
    Auch vom Mindestlohn kann man in Deutschland nicht anständig, nicht selbstbestimmt, nicht frei und nicht würdig leben.
    Das reicht zum Überleben, aber mehr auch nicht.

  • 5
    8
    Blackadder
    01.02.2019

    @einspruch: Der Mindestlohn gilt schon trotzdem, aber es gibt ja auch viele Berufe, wo der trickreich umgangen wird. In Berlin war letzte Woche eine Jobbörse für Flüchtlinge. Und wer hatte Stände und suchte händeringend? Amazon, DHL, Hermes...also die Arbeitgeber, deren Arbeitsbedingungen immer wieder in der Diskussion stehen.
    Aber vielen nehmen alles, weil sie arbeiten wollen. Unser Bekannter aus dem Irak fängt jetzt im Pflegeheim .

  • 13
    0
    frankjac
    31.01.2019

    Fachkräfte aus Ostmitteleuropa!!! Ja, dort sind noch Reserven und mit solchen Leuten kann man auch zusammenarbeiten. Ich bin sehr oft in tschechischen Firmen und kann sagen, dort gibt es junge Fachkräfte mit oft sehr guten Deutschkenntnissen, die wirklich interessiert sind. Leider besteht auch dort bereits Fachkräftemangel und man muss sich schon was einfallen lassen um sie anzuwerben. Für 10€ Brutto kommen die nicht!

  • 23
    12
    Einspruch
    31.01.2019

    Das dürften hauptsächlich Arbeitskräfte sein, die solche Jobs übernehmen, die Deutsche wegen der schlechten Bezahlung nicht mehr machen wollen, weil sie davon nicht leben können. Oder weil das Lohndumping immer größer wird und die einheimische Arbeitskräfte verdrängt werden. Für eine aussagefähige Berichterstattung müsste man wissen, in welche Jobs welche ausländischen Fachkräfte mit welcher Qualifikation und Entlohnung eingewandert sind.

  • 23
    9
    Pelz
    31.01.2019

    Herr Hansen sagt es richtig: "... Zuwanderung ausländischer Fachkräfte...!!! FACHKRÄFTE!!!! Das sind Leute die Bildung haben und arbeiten und nicht dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liegen.



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