Gibt es ein Geheimnis der Ost-Küche?

Potsdam (dpa) - Zu DDR-Zeiten war in der Küche vor allem Improvisation angesagt. Auch viel Organisationstalent und langes Anstehen in Geschäften angesichts von Versorgungsengpässen bei bestimmten Lebensmitteln waren notwendig, berichtet der Thüringer Kochbuchautor, Koch und Inhaber einer Kochschule, Herbert Frauenberger («Ostdeutsche Gerichte mit Geschichte(n)»). Zubereitet wurden meist Produkte, die in der DDR erzeugt wurden oder in den eigenen Gärten wuchsen. Heute würden wieder mehr einfache und dennoch schmackhafte Speisen im Blick stehen, sagte er. Heimische Produkte kämen ohne viel Schnickschnack aus. Speisen wie Soljanka, Broiler oder Würzfleisch hätten 30 Jahre nach dem Mauerfall aber auch Liebhaber im Westen gefunden.

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