Hockey-Frauen scheitern im WM-Viertelfinale

Die deutschen Hockey-Frauen haben bei der WM in London den Halbfinaleinzug verpasst. Das Team von Bundestrainer Xavier Reckinger verlor in der Runde der letzten Acht gegen Spanien knapp mit 0:1 (0:0) und musste im zweiten Aufeinandertreffen mit den Südeuropäerinnen die Hoffnung auf die erste WM-Medaille seit 20 Jahren begraben. Den Siegtreffer für die Spanierinnen erzielte Carmen Cano (54.).

"Das ist super enttäuschend. Wir sind nicht richtig in unser Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gezeigt, was wir können. Wir haben wenig Torgefahr kreiert. Insgesamt kann man nicht sagen, dass wir mehr verdient hätten", sagte Reckinger bei DAZN.

Der Olympia-Dritte hatte die Spanierinnen in der letzten Gruppenpartie noch mit 3:1 besiegt, doch im ersten K.o.-Spiel fehlte es an der letzten Konsequenz. Zuvor hatte Deutschland beim Auftaktsieg gegen Südafrika (3:1) sowie dem Überraschungstriumph über Topfavorit Argentinien (3:2) überzeugt und war direkt ins Viertelfinale eingezogen. Spanien hatte sich als Dritter der Gruppe C zunächst noch in einer Play-off-Partie gegen Belgien durchsetzen müssen, um sich für die Runde der letzten Acht zu qualifizieren.

Der Olympiasieger von 1992 trifft nun auf Irland oder Indien. Im zweiten Viertelfinale des Abends löste Australien gegen Argentinien durch ein 4:3 im Penaltyschießen das nächste Halbfinalticket. In der regulären Spielzeit war kein Tor gefallen. Der Vizeweltmeister spielt gegen den Rekordweltmeister Niederlande oder Olympiasieger England um den Finaleinzug.

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