Sachsenring: Öttl nach Aufholjagd Achter

Philipp Öttl hat beim Großen Motorrad-Preis von Deutschland auf dem Sachsenring einen Podiumsplatz verpasst. Der 22-Jährige aus Ainring arbeitete sich im Moto3-Rennen vor Heimkulisse nach einer beeindruckenden Aufholjagd bis auf Platz drei nach vorn, wurde aber am Ende Achter. Öttl kam immerhin erstmals seit über zwei Monaten wieder unter die besten Zehn.

"Wir sind wieder in den Top 10, da wo wir hingehören", sagte Öttl voller Erleichterung: "Auf dieses Rennen kann ich aufbauen. Das gibt Kraft für die Sommerpause." Öttl hatte Anfang Mai in Jerez/Spanien seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert, war danach aber in ein Leistungsloch gefallen.

Auf dem Sachsenring gelang dem KTM-Fahrer im letzten Lauf vor einer dreiwöchigen Unterbrechung endlich der erhoffte Befreiungsschlag, auch wenn mehr drin gewesen wäre. Von Startplatz 14 fuhr der Oberbayer in die Spitzengruppe vor, verlor fünf Runden vor Schluss aber viele Positionen. "Ich bin einfach überholt worden, das ist normal. Es war extrem eng", so Öttl.

Den Sieg holte sich WM-Spitzenreiter Jorge Martin (Spanien/Honda) vor seinem ärgsten Verfolger im Klassement, Marco Bezzecchi (Italien/KTM) vom deutschen Team PrüstelGP. Wildcard-Starter Luca Grünwald (Waldkraiburg/23) belegte beim neunten von 19 WM-Läufen den 20. Rang.

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