Firma ruft Kürbiskern-Produkte zurück

Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt vor dem Verzehr von Kürbiskern-Produkten der Confiserie Seidl. Sie könnten Glassplitter enthalten. Der Hersteller hat inzwischen die betroffene Charge zurückgerufen.

Laaber (dpa) - Die Firma Seidl aus Laaber bei Regensburg ruft elf Kürbiskern-Produkte wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. Dies teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit in Braunschweig mit.

Grund für den Rückruf sind Glassplitter, die ein belieferter Kunde in fünf Tonnen Rohware gefunden habe. Dem Unternehmen nach ist es unwahrscheinlich, dass Splitter verarbeitet wurden, weil die Kürbiskerne kleiner seien und die Glassplitter bei der Qualitätskontrolle, etwa mit dem Sieb, aufgefallen wären.

Nach Angaben des Unternehmens wurden folgende Produkte zurückgerufen: Schokoherz Weiße Schokolade kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Zartbitter kernig fruchtig, 80g; Schokoherz Vollmilch kernig fruchtig, 80g; Kürbiskerne Wasabi in Runddose, 125g; Kürbiskerne Chili in Runddose, 125g; Kürbiskerne Curry in Runddose, 125g; Backmischung Brot, 370g; Stangerl ZB Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Stangerl VM Florentiner Kürbiskerne Pekan, 50g; Kürbiskerne Vollmilch, 200g; Kürbiskerne gemischt, 200g.

Die Produkte haben die Chargennummer 17/511-18/311 und das Haltbarkeitsdatum 30.08.2018 bis 30.04.2019. Sie wurden in Bayern, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein vertrieben. Käufer der betreffenden Produkte können diese an die Firma zurückschicken.

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