Streit um die Finanzierung: Calgary droht mit Rückzug der Olympia-Bewerbung

Dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) könnten allmählich die Kandidaten für die Ausrichtung der Winterspiele 2026 ausgehen. Der Bürgermeister der kanadischen Stadt Calgary, Naheed Nenshi, droht mit einem Rückzug der Bewerbung, sollte es bis Montag (29. Oktober) keine Einigung über die Finanzierung der Spiele geben. Er habe bereits den kanadischen Premierminister Justin Trudeau darüber informiert, berichtet die Tageszeitung Calgary Herald.

"Wenn wir bis Montag im Dialog mit dem Staat, der Provinz Alberta und der Stadt Calgary keine zufriedenstellende Lösung für die Finanzierung der Spiele finden, werden wir die für den 13. November geplante Bürgerbefragung absagen und den Bewerbungsprozess damit beenden", wird Nenshi vom Calgary Herald zitiert. Premierminister Trudeau habe von Anfang an gewusst, dass es große Fragezeichen hinter der Finanzierung gebe.

Calgary ist neben Stockholm und Mailand, das mit Cortina d'Ampezzo antritt, einer von drei verbliebenen Bewerbern für die Winterspiele 2026. Allerdings steht auch Stockholm vor dem Aus, nachdem die führenden Parteien im Stadtrat zu der Einigung gekommen sind, keine Steuergelder für Olympia zu verwenden. Auch der italienischen Bewerbung fehlen noch konkrete Zusagen der Regierung in Rom. Anfang Oktober hatte das IOC den türkischen Bewerber Erzurum gestrichen.

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