Das besondere Heimspiel von Björn Kircheisen

Der einstige Weltklasse-Kombinierer aus Johanngeorgenstadt ist erstmals als Trainer zurückgekehrt. Vorher hat er ein süßes Geheimnis gelüftet.

Johanngeorgenstadt/Klingenthal.

Obwohl der Norweger Jens Luraas Oftebro am Wochenende beide Continentalcups der Nordischen Kombinierer in Klingenthal und Johanngeorgenstadt gewann, konnte einer in Sachen Glückwünschen locker mithalten. Denn Björn Kircheisen, der erstmals als Trainer des Deutschen Skiverbandes zurückkehrte, hatte viele Hände zu schütteln.

Das lag nicht nur daran, dass er in Johanngeorgenstadt einst begonnen hatte und später in Klingenthal zum Weltklasse-Athleten reifte. Es hatte sich auch rumgesprochen, dass "Kirche" in diesem Jahr Papa wird. Der Kombinierer, der im März 2018 seine Laufbahn beendet hatte, und Frau Saskia, mit der er in Aschau im Chiemgau lebt, lüfteten das Geheimnis vorige Woche in den sozialen Medien. "Dieses Jahr wird ganz besonders - wir freuen uns auf unser kleines Wunder", war unter dem Foto zu lesen, auf dem beide liebevoll den Babybauch umfassen.

An seine neue Rolle als Trainer der zweiten deutschen Kombinierer-Garde hat sich der Erzgebirger gewöhnt. "Es macht sehr viel Spaß. Die Athleten ziehen mit und wir haben einen guten Teamspirit", sagt der 35-Jährige. Auch sportlich sieht er das Team auf einem guten Weg, aber auch noch lange nicht am Ziel. "Wir müssen weiter arbeiten, aber bei teilweise sehr schwierigen Bedingungen an diesem Wochenende haben sich die Athleten größtenteils gut geschlagen", so Kircheisen.

David Welde (SC Sohland) schaffte als Fünfter am Samstag das beste deutsche Resultat und darf auf einen Einsatz beim Weltcup Anfang Februar in Klingenthal hoffen. Tim Kopp vom einheimischen VSC und Maximilian Pfordte (Grüna) belegten am Samstag die Plätze 21 und 29. Gesprungen wurde jeweils in Klingenthal und gelaufen in Johanngeorgenstadt. Der Teamwettbewerb fiel dem böigen Wind zum Opfer.

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