Erneut verlieren die Favoritinnen früh: Sieben der Top 10 ausgeschieden

Nach der ersten Turnierwoche bei den US Open sind von den besten zehn Spielerinnen der Tenniswelt bereits sieben ausgeschieden. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Monate fort, auch in Wimbledon waren die nominellen Favoritinnen früh gescheitert, keine Spielerin aus den Top 10 hatte das Viertelfinale erreicht.

In New York erwischte es neben den deutschen Hoffnungsträgerinnen Angelique Kerber (Kiel/Nr. 4) und Julia Görges (Bad Oldesloe/Nr. 9) in einer der ersten drei Runden auch Simona Halep (Rumänien/Nr. 1), Caroline Wozniacki (Dänemark/Nr. 2), Petra Kvitova (Tschechien/Nr. 5), Caroline Garcia (Frankreich/Nr. 6) und Jelena Ostapenko (Lettland/Nr. 10).

Titelverteidigerin Sloane Stephens (USA/Nr. 3) steht dagegen ebenso im Achtelfinale wie Jelena Switolina (Ukraine/Nr. 7) und Karolina Pliskova (Tschechien/Nr. 8). Als Top-Favoritin auf den Titel gilt Serena Williams (USA/Nr. 17), die sich ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Olympia ihrer Bestform nähert. In Wimbledon hatte die 36-Jährige das Finale erreicht, in dem sie Kerber unterlag.

Die Frauentour ist seit Jahren ausgeglichen. Bei den vergangenen sieben Grand-Slam-Turnieren gab es sieben verschiedene Siegerinnen. Williams, Ostapenko, Garbine Muguruza (Spanien), Stephens, Wozniacki, Halep und Kerber triumphierten jeweils einmal. Zum Vergleich: Bei den Männern teilten sich fünf Spieler (Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic, Andy Murray und Stan Wawrinka) 54 der letzten 57 Grand-Slam-Titel auf.

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