Neues Anti-Doping-Labor in Kenia wird im September eröffnet

Im September wird in Kenia ein von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA anerkanntes Labor für Blut-Dopingproben aus Ostafrika eröffnet. Das gab der kenianische Leichtathletik-Verband am Montag bekannt. In der Einrichtung in Nairobi sollen alle Proben von Leichtathleten aus Kenia, Eritrea, Äthiopien, Tansania und Uganda analysiert werden.

Bisher mussten Blutproben von ostafrikanischen Athleten innerhalb von 36 Stunden zu einem zertifizierten Labor in Südafrika oder Europa geschickt werden. "Das ist die beste Nachricht des Jahres", sagte Verbandspräsident Jackson Tuwei auf einer Pressekonferenz, da das Labor dabei helfen werde, "die Bedrohung durch Doping wirksam zu bekämpfen". Die Tage der Betrüger seien gezählt, betonte Tuwei.

In den vergangenen Jahren hat die Anzahl von Dopingverfahren bei kenianischen Athleten drastisch zugenommen. Allein im vergangenen Monat wurden fünf Läufer vorübergehend vom Leichtathletik-Weltverband IAAF gesperrt. Seit 2010 wurden bislang 114 Kenianer gesperrt.

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