Schwimm-DM: Koch mit gezogener Handbremse ins Finale

Ex-Weltmeister Marco Koch ist bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin mit angezogener Handbremse ins Finale eingezogen. Auf seiner Paradestrecke über 200 m Brust belegte der Darmstädter im Vorlauf in 2:15,66 Minuten den dritten Platz.

Titelverteidiger Koch, der im Vorlauf noch nicht seine volle Kraft ins Wasser brachte, wird sich steigern müssen. Der Finallauf ist für den 28-Jährigen die letzte Chance, um sich doch noch für die EM in Glasgow (3. bis 12. August) zu qualifizieren. Damit ihn Bundestrainer Henning Lambertz per Ausnahmeregelung nachnominiert, muss Koch am Nachmittag eine Zeit um 2:08,50 Minuten schwimmen.

Davon war im Berliner Europasportpark auch der Wuppertaler Vorlaufsieger Yannis Merlin Willim (2:15,33) noch weit entfernt. Zweiter wurde Maximilian Pilger (2:15,40) von der SG Essen.

Zuletzt hatte sich Koch im Juni mit Saisonbestleistung (2:09,38) in aufsteigender Form präsentiert. Lambertz hatte am Donnerstag angekündigt, dass er mit Koch in regem Austausch stehe und "sicher" ist, dass der Brustschwimmer an die von ihm geforderte Marke herankommen werde.

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