Segel-WM: Buhl wahrt Chance - 49er-Segler greifen nach Edelmetall

Vizeweltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) hat bei den Segel-Weltmeisterschaften der olympischen Klassen vor Aarhus/Dänemark den Einzug ins Medaillenrennen geschafft und seine Chance auf Edelmetall gewahrt. Der 28-Jährige belegte im Laser nach zehn Rennen den vierten Rang und qualifizierte sich souverän für das doppelt gewertete Medal Race am Freitag, bei dem heftige Böen erwartet werden. Zudem ist durch Buhls Abschneiden der Nationenstartplatz im Laser für Olympia 2020 sicher.

Noch besser im Rennen sind die deutschen 49er-Segler: Tim Fischer und Fabian Graf (Kiel) belegten nach zehn von zwölf Durchgängen den zweiten Rang, direkt dahinter rangieren die Olympiadritten Erik Heil und Thomas Plößel aus Berlin.

"Das war es, was ich mir gewünscht habe. Ich bin dankbar, dass mir der Anschluss an die Spitzengruppe heute gelungen ist", sagte der Weltranglisten-Zweite Buhl. Allerdings dürften Gold und Silber zwischen dem Zyprioten Pavlos Kontides (41 Punkte) und dem Australier Matthew Wearn (45) ausgemacht werden.

Buhl (64) hat zumindest realistische Chancen auf Bronze, der vor ihm liegende Elliot Hanson (Großbritannien/60) ist in Reichweite. Direkt hinter Buhl liegen der Rio-Dritte Sam Meech (Neuseeland), der nachträglich mit einer Strafe belegt wurde und nun 75 Punkte aufweist, sowie Olympiasieger Tom Burton aus Australien (77).

Nach Buhl sicherte auch Svenja Weger vom Potsdamer Yacht-Club einen Nationenstartplatz für Tokio 2020. Im Gesamtklassement kam die 24-Jährige auf den 26. Platz, im Nationenklassement jedoch wurde es Platz 18 – das reichte, um Deutschland im Laser Radial zu qualifizieren.

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