Bergstadt ordert mehr als 100 digitale Geräte

Ehrenfriedersdorf stehen 290.000 Euro Fördermittel zur Verfügung

Ehrenfriedersdorf.

Um die Digitalisierung an der Grund- und Oberschule weiter voranzutreiben, hat die Stadt Ehrenfriedersdorf jetzt mehrere Aufträge für die Beschaffung von digitalen End- und Arbeitsgeräten in Auftrag gegeben. Aus dem Digitalpakt stehen der Stadt rund 290.000 Euro Fördermittel zur Verfügung, erklärte Jens Reuther, der sich in der Verwaltung um die Thematik kümmert. Um für den Schulstart gerüstet zu sein, hat der Stadtrat nun insgesamt 112 Arbeits- beziehungsweise Endgeräte gekauft. 50 für die Oberschule und weitere 62 für die Grundschule. Die Kosten dafür belaufen sich auf mehr als 110.000 Euro. Den Auftrag erhielt ein ortsansässiges Unternehmen. Bürgermeisterin Silke Franzl betonte, dass es sich bei der Technik trotz der relativ hohen Kosten nicht um Luxusartikel handele, sondern sich die Verwaltung für eine gute mittlere Qualität entschieden habe. Allerdings sei darauf geachtet worden, dass es stabile und praxisnahe Endgeräte sind. Die Anschaffung ist zu 100 Prozent mit Fördermitteln untersetzt. Somit muss Ehrenfriedersdorf keine Eigenmittel bereithalten.

Neben den Mitteln aus dem Digitalpakt Schule hat die Stadt Ehrenfriedersdorf zusätzlich Mittel beantragt, die infolge der Coronapandemie freigegeben worden sind, um zum Beispiel Leihgeräte für Schüler bereithalten zu können. Anhand der Schüleranzahl stünden der Kommune noch einmal 30.000 Euro zur Verfügung.

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