Neuer Rat muss Sparplan festlegen

Das Gremium in Elterlein hat seine Arbeit aufgenommen. Klar ist: Es geht gleich zu Beginn um Entscheidendes.

Elterlein.

Mit der Besetzung von zwei beschließenden Ausschüssen hat Elterleins neu gewählter Stadtrat seine Arbeit aufgenommen. Zuvor waren die Bürgervertreter von Bürgermeister Jörg Hartmann (Freie Wählergemeinschaft Hermannsdorf) am Montag per Handschlag auf die "gewissenhafte Erfüllung ihrer Pflichten" verpflichtet worden. Indes stehen zwei weitere Punkte, was Personalien betrifft, noch aus.

Die Entscheidungen darüber, wer stellvertretender Bürgermeister wird und welche Räte im Gemeinschaftsausschuss sitzen, wurden wegen formellen Fehlern in der Tagesordnung auf den nächsten Sitzungstermin verschoben. Das letztere Gremium ist für Angelegenheiten innerhalb der bestehenden Verwaltungsgemeinschaft mit Zwönitz zuständig. Klar ist hingegen seit der konstituierenden Elterleiner Ratssitzung, wer im Technischen Ausschuss und im Verwaltungsausschuss sitzen wird. In ersterem Fall sind das für die CDU Hans-Jürgen Wolf, Jörg Seidel und Heinz Kreutel, für die Wählervereinigung "Wir für die Stadt Elterlein" Katrin Baumann, Tilo Göpfert und Enrico Friedel sowie für die AfD Joachim Hadlich. Im Verwaltungsausschuss sitzen künftig für die CDU Alexander Bonitz, Anne Baumann und Heinz Kreutel, für die Wählervereinigung "Wir für die Stadt Elterlein" Annette Ficker, Siegbert Ullrich und Frank von Jagemann sowie für die AfD Uwe Gahlert. In den vergangenen vier Jahren seien allerdings keine Sitzungen der beiden Ausschüsse einberufen worden, informierte Bürgermeister Jörg Hartmann.


Bereits jetzt steht fest, dass sich Elterleins neuer Rat gleich zu Beginn seiner Tätigkeit mit einem Spar-Konzept für die Stadt auseinandersetzen muss. Bis 30. November sei der Rechtsaufsicht im Landratsamt ein Konsolidierungsplan vorzulegen, so Hartmann. Denn die Haushaltslage ist angespannt. Daher sollen etwa freiwillige Leistungen der Stadt auf den Prüfstand kommen - einer von mehreren Punkten. Zurzeit werden nur notwendige Maßnahmen, die im Haushalt verankert sind und zur Erfüllung von Pflichtaufgaben dienen, veranlasst.

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