30 Jahre nach dem Mauerfall: Ein Laden voller DDR-Produkte

Wo bis vor Kurzem noch Unterwäsche angeboten wurde, stehen nun Seifen, Tempo-Bohnen, Knusperflocken und Huhn-Eierbecher zum Verkauf. Ein Stück (N)Ostalgie mitten in der Annaberger Innenstadt. Und das Geschäft könnte noch aus einem anderen Grund zum Anlaufpunkt werden.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium

Unsere Empfehlung

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 19,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Standard


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Sie sind bereits registriert? 

11Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    6
    Interessierte
    27.09.2019

    Ich gehe gelegentlich mal zu Aldi , wenn ich vorbei laufe , da kaufe ich auch vieles nicht , weil das Papier nicht so schön glänzt und ich bekomme somit keinen Appetit drauf ...

  • 16
    0
    Echo1
    27.09.2019

    Soll er es machen, der nach der DDR-Geborene. Dieser Jahrgang sollte aber wissen, was die DDR war. Mit all seinen verschiedenen Menschen, unterschiedlichen Lebensläufen, Träumen, Zielen, Freuden, Enttäuschungen.
    DDR war nicht nur Stasi und SED. Aber die Aufarbeitung und Aufklärung sollte weiter
    gehen. Und dann mal fragen, wo stehen wir
    jetzt, 30 Jahre danach. Und alles betrachten!

  • 10
    0
    Hinterfragt
    27.09.2019

    "...Kann man sich nicht einfach mal ein bisschen freuen..."
    Gute Frage @MalyKrtek.
    Aber es war doch alles Sch... in der DDR, da geht das natürlich gar nicht.
    Ich finde es Super, dass es Leute gibt, welch die "alten" Marken" wieder meht in s Gespräch und den Verkauf bringen.
    Denn auch das sichert Arbeitsplätze im Osten.
    Also viel Erfolg an den Betreiber.

  • 19
    2
    MalyKrtek
    26.09.2019

    Kann man sich nicht einfach mal ein bisschen freuen, dass man jetzt ein paar bekannte und beliebte Dinge von früher fast um die Ecke wieder zu kaufen bekommt? Muss man daraus gleich wieder eine dieser unsäglichen politischen Diskussionen werden? Interessiert doch sowieso kaum noch jemanden.

  • 15
    4
    Freigeist14
    26.09.2019

    acals@ natürlich müsste der ambitionierte Herr bei einem authentischen DDR-Laden vieles aus dem Sortiment nehmen und sagen "Hammr nich " . Ihr Verweis auf geöffnete Post aus dem NSW : Auch der Westen pflegte im kalten Krieg es mit dem Postgeheimnis nicht so genau zu nehmen . Natürlich nicht wegen Konsumwaren , sondern als Operativer Vorgang , Nachrichten aus der DDR zu erfassen . Natürlich im Sinne der Freiheit .

  • 14
    6
    KTreppil
    26.09.2019

    Da kann man wirklich geteilter Meinung sein, ob man diese Produkte so vermarkten soll.
    Aber,@Distelblüte Was ist denn nun? Die Lößnitzer im Erzgebirge sind alles Rechte wegen der Glocken, die Annaberger dann wohl ihres letzten Satzes im Kommentar zufolge alles Linke...passt ihnen wohl auch nicht? Man muss sich schon mal entscheiden in welche Ecke man die Region stellt?

  • 6
    7
    Interessierte
    26.09.2019

    Ich weiß aber , dass die Westler auch in einer (N)Westalgie schweben , die erinnern sich nämlich auch sehr gern an die Zeit vor der Wende , als es denen noch viel besser ging und alles viel sozialer war - mit Mauer ....

  • 6
    9
    Interessierte
    26.09.2019

    Ein Stück (N)Ostalgie ...
    ( wie schreibt man denn das beim Westen , die haben doch auch eine Vergangenheit und Retroprodukte ?

  • 3
    19
    acals
    26.09.2019

    Herr Freigeist, natürlich haben Sie Recht - DDR Produkte gibt es noch im Antiquariat. In Chemnitz zB bei SBS - mag ich sehr, obwohl ich kein zB ATA brauche.

    Warum will man heute keine Neuauflage der DDR Produkte kaufen? Hmm, also die Weihnachtsbäckerei geht ja zB wieder los. In Orangat und Zitronat sollte auch drin sein was der Name hergibt, und nicht Möhren bzw. Tomate. Es wäre auch zielführend wenn in Schokolade Kakao drin (gewesen) wäre und weder Luft noch "Ziegelstaub", Autos crash-test sicher sind, Quark nicht auf Butterbrotpapier ausgegeben wird, Kartoffelschälmaschinen nicht mannshoch und -breit wären usw usf

    Aber der junge Herr will ja auch einen Paketladen aufmachen. Da braucht er aber den zuständigen Geheimdienst dazu, wenn Briefe/Pakete aus dem NSW ankommen. Geld und gedruckte Hetze (also alles auf Papier) fliegen sowieso gleich raus - Gegenstände mit denen sabotiert bzw. spioniert werden kann (und die der Bestechung von Personal dienen könnten) haben auch keine Chance mehr.
    Im Zweifelsfall also alles ...
    Das Öffnen und Durchsuchen macht der junge Mann dann gleich in Anwesenheit des Kunden ... damit " die Angelegenheit" auch gründlich aus der Welt gebracht ist.

  • 18
    9
    Freigeist14
    26.09.2019

    Da es sich hier um Produkte oder Nachbauten aus Ostdeutschland handelt ist es verzerrend , hier von DDR-Produkten zu schreiben . Denn die finde ich im Antiquariat oder auf dem Trödelmarkt . Aber Grund genug für Distelblüte ,seine Kaufgewohnheiten für Produkte aus Bayern ,NRW ...ect. zu erklären .

  • 12
    32
    gelöschter Nutzer
    26.09.2019

    Herr Hock ist zu jung, um zu wissen, wie sich Leben in der DDR, einer Diktatur, wirklich angefühlt hat. Mit dem Verkauf typischer DDR-Produkte bedient er eine emotionale Schiene des ostdeutschen Zeitgeistes. Das mag aufgrund der Altersstruktur eine ganze Weile erfolgreich sein, für mich ist es nichts. Ich weine diesem Staat keine Träne nach.
    Das T-shirt mit Emblem zu tragen ist nicht verboten. Aber geschmacklos. Passt aber in die Region und wird sicher wohlwollend aufgenommen.