Besucherbergwerk zieht Bilanz

2017 kamen 12 Prozent mehr Besucher auf den Sauberg. Ohne öffentliche Gelder wäre Betrieb aber undenkbar.

Ehrenfriedersdorf.

Genau 13.317 Gäste sind im vergangenen Jahr im Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gezählt worden. Darüber informierte Geschäftsführer Matthias Kreibich in der jüngsten Stadtratssitzung. Im Vergleich zum Vorjahr seien das mehr als 1000 Besucher mehr gewesen - eine Steigerung um 12 Prozent. Auch bei den Angeboten im Heilstollen seien Zuwächse zu verzeichnen gewesen, erklärte Kreibich, der Anfang des kommenden Jahres seinen Posten als Geschäftsführer gegen den Ruhestand tauschen wird. Trotz mehr Gästen und der damit verbundenen Zunahme an Eintrittsgeldern sei die Einrichtung, zu der auch das Mineralogische Museum gehört, auf Zuschüsse von der Stadt und andere öffentliche Gelder angewiesen, um den Betrieb des Besucherbergwerkes weiterhin aufrechterhalten zu können.

Zudem mahnte Matthias Kreibich eine Veränderung bei den Löhnen der Mitarbeiter an. Diese müssten steigen, um das Personal langfristig halten zu können. Bereits jetzt hätten einige das Besucherbergwerk verlassen. Die Stellen konnten allerdings noch neu besetzt werden. Der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter liege bei 56 Jahren. Die Ehrenamtler und Saisonkräfte seien zwischen 61 und 82 Jahre alt.

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