Busunfall dient als Szenario für große Übung

Mehrere Wehren trainieren in Crottendorf für den Ernstfall

Crottendorf.

Etwa 100 Einsatzkräfte und 25 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Crottendorf sowie von umliegenden Wehren und Hilfsorganisationen wie dem Rettungsdienst haben eine aufwendige Nachtübung absolviert. Nachgestellt wurde am Freitagabend ein Unfall zwischen einem Linienbus und einem Auto, wie die Freiwillige Feuerwehr Crottendorf im sozialen Netzwerk Facebook informiert. Das genaue Szenario: Ein Pkw prallte frontal mit einem Linienbus zusammen, dabei wurden zwölf Menschen verletzt. Zwei davon wurden im Auto eingeklemmt. Zudem lief Dieselkraftstoff in die Zschopau, wie die Kameraden schildern.

Wie im Ernstfall wurden angesichts dieser Situation die freiwilligen Feuerwehren Scheibenberg, Walthersdorf, Schlettau und der diensthabende Kreisbrandmeister nachalarmiert. Parallel dazu sei ein Großaufgebot an Rettungsdienst an die Einsatzstelle beordert worden. Die Verletzten wurden teils mithilfe hydraulischer Rettungsgeräte aus der Zwangslage befreit, sodass sie dem Rettungsdienst übergeben werden konnten. Zudem setzten Kameraden in der Zschopau eine Ölsperre, um auslaufenden Kraftstoff aufzufangen. Alles in allem dauerte die Übung etwa zweieinhalb Stunden. Den Bus dafür hat der Regionalverkehr Erzgebirge bereitgestellt. (aho)

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