Coronatest für den Unterricht: Warum Herr K. sein Kind zu Hause testet

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Seit Montag sind die Schüler zurück an den Schulen. Auch die Jüngsten testen sich nun zweimal pro Woche auf das Corona-Virus, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Eine Regelung, die einige Eltern kritisieren.

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1010 Kommentare
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  • 20
    6
    cn3boj00
    13.04.2021

    "Abgeführt" und "Beobachtet" - was haben diese Eltern für seltsame Vorstellungen? Ein positiver Schnelltest heißt nichts weiter als dass die Möglichkeit einer Infektion besteht (es ist nicht mal sicher). Ein Kind deshalb nach hause zu schicken ist doch normal, und das Kind hat damit bestimmt kein Problem. Und was das mit Datenschutz zu tun hat ist einfach Unsinn. Ich glaube hier haben nicht die Kinder, sondern die Eltern ein Problem, und übertragen das auf ihr Kind. Dann sollten sie selber mal nachdenken was für die Kinder das beste ist.

  • 18
    5
    Erzgebirgspflanze
    13.04.2021

    Da braucht die Schulleitung schon viel Vertrauen: a) testen sie wirklich brav ihr Kind zu Hause b) ist es wirklich negativ getestet?
    Ich sehe es wie DerGebirger. Das WIE ist entscheidend. Kinder sind tolle kleine Wesen, die vieles wie selbstverständlich mitmachen. Die Sondermaetzchen mancher Eltern machen den Kindern da mehr Probleme.

  • 5
    20
    tfr
    13.04.2021

    Das ist vielleicht falsch rüber gekommen, dass war das Vorhaben der Schule unserer Kinder im Falle eines positiven Tests....

  • 36
    7
    Mia
    13.04.2021

    An tfr
    Was ist das für ein Quatsch, den sie da veröffentlichen. Was sollen solche Kommentare? Verunsichern oder war das ironisch gemeint ?

  • 11
    48
    tfr
    13.04.2021

    Das Problem ist der Umgang in der Schule mit den Kindern, es geht immer noch schlimmer: das Kind wird in die Turnhalle gesteckt, diese hat ein Fenster durch das alle anderen Kinder dieses eine Kind beobachten können...

  • 52
    6
    DerGebirger
    13.04.2021

    Ich sehe es wie meine Vorredner*innen. Es obliegt jetzt den Eltern und Lehrkräften den Kindern mit Bedacht die Situation zu erklären.

    Ich las heute bei Facebook einen Kommentar, wo eine Mutter beschrieb, dass die Kinder in der Klasse ihrer Tochter im Falle eines positiven Ergebnisses eine Tapferkeitsurkunde bekommen, weil sie extra daheim bleiben, um die anderen in der Klasse zu schützen.

    Es ist eine Frage des "Wie". Und ich denke, da gibt es viele Möglichkeiten, um die Kinder entsprechend zu begleiten.

  • 69
    8
    Mia
    13.04.2021

    An Familie K.
    Warum fühlen Sie sich stigmatisiert wenn Ihr Kind vor den Augen und Ohren der anderen Schüler positiv getestet werden?
    Oder stigmatisieren Sie selbst die Erkrankten?
    Die Erkrankung ist ernst genug, um ernst genommen zu werden.
    Und jede Möglichkeit andere zu schützen, auch durch Tests bei Kindern sollte bei allen Menschen doch mit Vernunft und Verstand gehandelt werden.
    Warum machen wir Deutschen uns es mit Vielem so schwer. Wir räsonieren und demonstieren, fühlen uns "unverhältnismäßig" (das Lieblingswort von Herrn L. FDP) gegängelt? Und merken nicht, dass wir uns selbst im Weg stehen.

  • 69
    2
    brandus
    13.04.2021

    Frage mich, ob dich die Kinder bei Brechdurchfall etc. auch 'abgeführt' fühlen, wenn diese Heim müssen?

  • 57
    8
    Napp
    13.04.2021

    Dann testet Familie K eben zu Hause und schickt die Kinder bei positivem Ergebnis gar nicht erst in die Schule.

  • 81
    12
    buuumooo
    13.04.2021

    Das kommt immer darauf an, wie man es dem Kind kommuniziert. Man kann auch mal die Kirche im Dorf lassen "abgeführt"!!!

    Man muss dem Kind einfach mal vernünftig erklären, was in dieser Pandemie eben wichtig ist. Das tun die Lehrer auch. Und dann erntet das Kind in der Regel Mitgefühl.

    Das Datenschutz-Argument zieht nicht so richtig, da selbst bei positivem Test zu Hause und Bestätigung durch PCR die Klassenkameraden informiert werden und in Quarantäne müssten.

    Das Problem ist nicht der Vorgang in der Schule sondern die Vorverurteilung des schulischen Vorgehens.