Ein Dorf schafft Platz für Autos und Busse

Zehntausende Gäste kommen jährlich nach Neudorf. Die Suche nach einem Parkplatz war bisher nicht einfach. Dieses Problem ist nun gelöst - für 680.000 Euro.

Neudorf.

Das Suppenmuseum, der Kaiserhof und vor allem die Schauwerkstatt "Zum Weihrichkarzl" locken Jahr für Jahr rund 100.000 Besucher in das beschauliche Neudorf. Nicht selten kommen Touristen in Bussen an. Doch bisher mangelte es an genügend geeigneten Stellflächen. Zwar versuchte die Gemeinde Sehmatal das Problem mit einem Parkleitsystem und alternativen Stellflächen zu lösen. Doch so richtig funktionierte das alles nicht. Eine Lösung musste her. Die fand sich schließlich auf einem Areal neben der Kirche - das war 2016.

Bis die Bauarbeiten aber beginnen konnten, waren viele Gespräche und Planungen notwendig. Der ursprüngliche Plan sah vor, das Areal, auf dem sich auch ein nicht mehr genutzter Teil des Friedhofes befand, zu kaufen. Am Ende wurde es ein Erbpachtvertrag. Die Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde war laut Bürgermeister Andreas Schmiedel sehr konstruktiv. Ohne die Akzeptanz wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen.

Am Ende kostete der neue Parkplatz, der Platz für sechs Busse und 23 Autos bietet, 680.000 Euro. Fünf Monate wurde gebaut - und das nicht immer ohne Überraschungen beziehungsweise Probleme. So wurden bei den Erdarbeiten unter anderem Gebeine gefunden. Auch stellte der lehmige Boden die Bauarbeiter vor Probleme. Was jetzt noch fehle, seien ein paar Bänke und die Grünanlagen. "Es war eine große Nummer", so Schmiedel. Doch für die Entwicklung des Tourismus und des Ortskerns sei der Bau ganz entscheidend gewesen. (aed)

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