Zu wenig Schnee im Erzgebirge: Städtereinigung Annaberg zahlungsunfähig

45 Mitarbeitern droht die Kündigung. Der Klimawandel ist einer der Gründe für das Insolvenzverfahren.

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10Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    7
    DS91
    29.05.2020

    @Sterntaler

    Ich habe wie Sie sicher merken nicht gesagt der Klimawandel sei daran Schuld. Ich habe die Sachlage geänderter Umstände beschrieben.

    Ihre Meinung möchte und muss ich nicht ändern. Aber ich habe jetzt eine ganze Reihe logischer Argumente gebracht wie ich die Ursachen sehe. Sie hingegen bringen nicht viel ein was Ihre Vermutung betrifft, behaupten aber alles wäre falsch.

    Ihnen steht es frei Argumente und Ihre Thesen zu schildern. Aber einfach nur zu schreiben "stimmt alles nicht" ohne Gegenargumente kenne ich nur von Kleinkindern.

  • 15
    4
    Sterntaler
    29.05.2020

    Ja, eben @DS91, für jeden halbwegs vernünftig denkenden Menschen ist klar, dass es zu einfach und polemisch ist, eine Firmenpleite auf den Klimawandel zu schieben. Ich halte dies für eine rein populistische Aussage und dabei bleibe ich. Der Klimawandel scheint an so ziemlich allem schuld zu sein bzw. vorschiebbar, ach nein - jetzt haben wir ja auch noch das Corona-Virus. Wie wär`s mit einer Schlagzeile "Städtereinigung wegen Corona pleite".

  • 8
    13
    DS91
    29.05.2020

    Also das ist mal wieder spannend welche Aussagen hier getroffen werden.

    Keiner von uns hat in die Bücher des Unternehmens geschaut, kann also beurteilen wie die Sachlage wirklich ist.

    Fakt ist: seit einigen Jahren wird Winterdienst nicht mehr in den Ausmaß benötigt wie vor längerer Zeit.
    Private Firmen bieten Winterdienst an, weil es damals ein gutes Geschäft war die Städte und Landkreise damit zu unterstützen. Dieses Geschäft ist in diesem Ausmaß nicht mehr vorhanden also fehlen Einnahmen.

    Manche fragen sich weshalb in dieser Zeit keine andere Aufgabe erledigt wird. Wird es aber wie aus den Artikel zu lesen ist, ist diese Firma ein Subunternehmen einer anderen Entsorgungsfirma, sprich wird nur in Anspruch genommen wenn die eigenen Kapazitäten nicht ausreichen. Deshalb war der Winterdienst, welches die große Entsorgungsfirma nur bedingt erfüllte ein gutes Geschäftsmodell für die STA. Einen anderen Bedarf gab es im Winter scheinbar nicht um diesen Verlust des Winterdienst ersetzen zu können.

    JA - da gehört sicher auch Misswirtschaft dazu, man hätte auf die Umstände rechtzeitig reagieren müssen und können.

    @Hankman
    "Und unterm Strich bleibt für mich wieder die Frage, warum so Aufgaben wie Stadtreinigung und Winterdienst an private Unternehmen vergeben werden"

    Ganz einfach... in kürzester Zeit ALLE Straßen und Gehwege zu beräumen ist extrem Personal und Material intensiv. Die Städte und Gemeinden müssten extrem viel Personal und Material vorhalten - welche ds ganze Jahr über nicht betrieben werden können. Wirtschaftlich macht es einfach kein Sinn. Indem private Unternehmen beauftragt werden, nutzt man sinnvoll freie Kapazitäten von Baufirmen, Reinigungsfirmen und Hausmeisterdiemste, welche bekanntlich alle im Winter weniger zu tun haben.

  • 30
    1
    Hankman
    29.05.2020

    @Lesemuffel: Dem kann man nur zustimmen. Und unterm Strich bleibt für mich wieder die Frage, warum so Aufgaben wie Stadtreinigung und Winterdienst an private Unternehmen vergeben werden. Ja, mag sein, da gibt es irgendeine EU-Regel zu Ausschreibungen. Aber am Ende sind das doch Aufgaben der Daseinsvorsorge, und die gehören alle in die Hand der Kommune, etwa in Form einer GmbH als 100-prozentiger Tochter der Stadt oder des Landkreises. Wenn es dann zum Beispiel im Winterdienst nicht viel zu tun gibt, reinigt der städtische Betrieb eben die Straßen, oder die Mitarbeiter werden für andere Aufgaben eingesetzt. Der Ansatz, dass private Unternehmen alles besser und effektiver können und dass sich für ein Gemeinnwesen alles "rechnen" muss, ist einfach irre. Ein neoliberaler Irrweg. Wohin hat er uns denn gebracht?

  • 27
    8
    Sterntaler
    29.05.2020

    @DS91, auch wenn ich aus Ihren Zeilen typische Polemik herauslese - korrekt, warten wir noch ein paar Jahre ab was kommt. Die Pleite mit dem "Klimawandel" in Verbindung zu bringen ist dennoch rein populistisch. Insoweit bringt es @Lesemuffel auf den Punkt.

  • 36
    9
    Hinterfragt
    29.05.2020

    Was hindert die Städtereinigung daran, im Winter, wenn kein Schnee liegt die Straßen mittels der Saugkehrer sauber zu halten?
    Den "Klimawandel" hier ins Spiel zu bringen ist mehr als fragwürdig...

  • 32
    6
    Tauchsieder
    29.05.2020

    Das ist doch mal wieder ein Schenkelklatscher, der Klimawandel wars.
    Nehmen die etwa was, oder sind die vom Planeten Melmac?
    Wenn das der Grund war, dann ist die Firma auch nicht mehr zu retten.

  • 12
    29
    DS91
    29.05.2020

    @Sterntaler

    Sehr gut gegoogelt. Warten wir noch 5 oder 10 Jahre ab da haben wir die Entwicklung über 30 Jahre.

    Dann war es das mit "spezielle "Witterung" weil wir mehrere Milde Winter hatten.

  • 39
    12
    Lesemuffel
    29.05.2020

    Viele, viele Ursachen für die Insolvenz, Managementfehler ua., aber sofort wird der "Klimawandel" als Ursache definiert. Das ist nicht korrekt, ja fast verantwortungslos. In Es fehlt nun nur noch auch Corona dafür verantwortlich zu machen.

  • 34
    14
    Sterntaler
    29.05.2020

    "Der Klimawandel ist einer der Gründe für das Insolvenzverfahren." Mag sein dass wir einen milden Winter hatten. Klima ist jedoch nach der Definition des Umweltbundesamtes ein Durchschnittswert über 30 Jahre. Der milde Winter war eine spezielle "Witterung".