Zunahme von Lkw-Verkehr hat sich nicht bestätigt

Ergebnis der Zählung zwischen Königswalde und Bärenstein liegt vor

Königswalde.

Wird die teils enge Bärensteiner Straße zwischen Königswalde und Bärenstein von Lkw-Fahrern als Mautschlupfloch genutzt? Diese Vermutung stellte im März etwa Siegfried Thiele, einer der Anwohner der Staatsstraße 262, an. Und er ist offenbar nicht der Einzige gewesen, den diese Vermutung umtreibt. Aufgrund mehrerer Bürgeranfragen sei die Gemeinde Königswalde an das Landratsamt mit der Bitte herangetreten, auf der Straße eine Verkehrszählung durchzuführen, erklärt Katja Peter, Sprecherin des Kreises. Das nun vorliegende Ergebnis der Zählung stellt sich allerdings genau anders dar.

"Die Auswertung der Zählergebnisse ergab, dass nicht auf Mautausweichverkehr zu schließen ist, da sich der Schwerverkehrsanteil seit Einführung der Maut eher verringert als erhöht hat. Auch die gefahrenen Geschwindigkeiten geben keinen Anlass zu verkehrsrechtlichen Änderungen", teilt Peter mit. Damit gebe es keinen Handlungsbedarf.


Konkret sei bei der Zählung an neun aufeinanderfolgenden Tagen ein durchschnittlicher Verkehr von 1901 Fahrzeugen binnen 24 Stunden (beide Richtungen in Summe) ermittelt worden. Von allen erfassten Fahrzeugen wurden insgesamt 2,9 Prozent dem Schwerverkehr (größer 3,5 Tonnen) zugeordnet. 2,4 Prozent waren Lkw ohne Anhänger und nur 0,5 Prozent Lkw mit Anhänger oder Sattelzüge. Im Vergleich zur letzten amtlichen Zählung (SVZ) 2015 sei der durchschnittliche Verkehr zwar etwas gestiegen, dafür ist jedoch das Schwerverkehrsaufkommen gesunken. Das lag 2015 noch bei vier Prozent.

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