Beliebteste Vornamen: Emil und Emma an der Spitze

Ein bundesweit gefragter Name spielt in Chemnitz bisher kaum eine Rolle - Weniger Kinder geboren als 2019

Bei der Wahl eines Vornamens für ein Neugeborenes in Chemnitz zeichnet sich Kontinuität ab. Im vergangenen Jahr vergaben Eltern die Namen Emma (33-mal) und Emil (38) am häufigsten an ihre Neugeborenen. Beide Namen dominierten die Liste der beliebtesten Vornamen bereits im Jahr zuvor. Das geht aus der Jahresstatistik des Chemnitzer Standesamtes hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.

Bei den Mädchen kamen Mia (29) und Mila (24) auf die Plätze zwei und drei. Während sich Mia bereits 2019 in der Top drei wiederfand, ist Mila neu dabei. Auf den weiteren Plätzen folgen: Charlotte (22), Lena (21), Frieda (20), Hanna (20), Emilia (18), Ida (18) und Lea (18). Die meisten dieser Namen befanden sich bereits 2019 unter den zehn beliebtesten. Allerdings fand Marie - 2019 noch zweithäufigster neu vergebener Vorname - dieser Jahr deutlich weniger Anklang und schaffte es nicht mehr in die Top ten.

Bei den Jungs landeten 2020 neben Emil Theo (33) und Ben (29) auf dem Podest; beide waren schon im Vorjahr ähnlich beliebt. Dahinter reihten sich Henry (26), Jonas (26), Paul (25), Elias (21), Max (21), Karl (20) und Noah (20) ein. Henry ist dabei der Aufsteiger des Jahres, tauchte er 2019 noch nicht einmal unter den ersten Zehn auf. Dafür ist Oskar, der Vorjahresdritte, nun nicht mehr in der Spitzengruppe dabei.

Damit unterschied sich die Namenswahl in Chemnitz vom Bundesdurchschnitt. Einer Auflistung des Hobby-Namensforschers und Vornamen-Experten Knud Bielefeld zufolge, waren 2020 deutschlandweit Mia, Emilia und Hannah bei den Mädchen und Noah, Ben und Matteo bei den Jungen am populärsten. Gerade Matteo spielt in Chemnitz nur eine untergeordnete Rolle.

Exakt 3412 Kinder haben 2020 in Chemnitz das Licht der Welt erblickt; das waren 58 weniger als im Jahr davor. Dabei handelt es sich nicht nur um Neu-Chemnitzer, sondern auch um Kinder, die in anderen Städten und Gemeinden zuhause sind, deren Eltern aber für die Geburt eines der beiden Krankenhäuser der Stadt oder das Geburtshaus aufgesucht haben. Wie schon 2019 kamen auch diesmal wieder mehr Jungen (1769) als Mädchen (1643) zur Welt. (lumm)

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