Brutaler Fall von Tierquälerei: Häschen als Abfall entsorgt

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Unbekannte haben zwei Feldhasen in einer Mülltonne entsorgt. Einer davon musste eingeschläfert werden. Für den anderen bestand zunächst noch Hoffnung.

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1313 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    3
    Interessierte
    12.04.2021

    Das war sicherlich nur Spaß , dass die Häschen sich darin versteckt haben .
    Manchmal machen das auch Menschen aus lauter Spaß , sich in einer Mülltonne verstecken .

  • 2
    4
    Mausi42
    11.04.2021

    @Kellmar:ich weiß ja nicht ob sie es schon Mal mitbekommen haben,aber wenn bei ihnen dort nur viehfutter angebaut wird,dann gute Nacht Marie ????.der Großteil ist Getreide, Kartoffeln etc.futter ist das geringste.es gibt auch verschiedenen mais, Futtermais,Zuckermais und gemüsemais.die Felder werden halt bloß nicht jedes Jahr bestellt sondern einfach brach gelegt damit sich der Boden erholen kann und neue Nährstoffe bilden kann! Biologie 2.klasse!
    @KTepptil:sie müssen echt sehr viel verdienen das sie sich das teure Fleisch kaufen können.essen sie Rind?

    Ich bin auch dagegen das man Tiere quält,und das mit den Kaninchen tut mir auch weh.ich sehe öfters bei uns welche über die Straße rennen und rauf aufs feld.ich liebe auch Füchse,sind sehr schöne tiere.der Mensch ist aber ein Fleischesser und wird es auch bleiben.

  • 5
    2
    Kellmar
    11.04.2021

    @KTreppil
    Danke für Ihre recht reflektierte Betrachtung. In einem Punkt muss ich aber widersprechen: Würde man die ganze Fläche, die derzeit für Futtermittel Anbau genutzt wird, für Anbau für direkte Lebensmittel nutzen, könnte 2/3 der Fläche eingespart werden, welche dann auch der Natur wieder zur Verfügung stehen würde bzw. Für viele Menschen mehr als Anbauland bereit stände.

    Ja die Diskussion kann und MUSS man weiter treiben, denn unser System ist vom Grund auf krank und wird die Lebensgrundlage Erde in dieser Art und Weise auf lange Sicht zerstören.

  • 7
    3
    KTreppil
    11.04.2021

    Kellmar, sie haben völlig recht, aber...
    Wenn man zu diesem Thema anfängt, kommt man vom hundertsten ins tausendste und stolpert dann auch über unsere humanistische Weltanschauung. Denn wir inzwischen bald 8 Milliarden Menschen werden nun mal nicht von einer Hand voll Reis satt.
    Man kann aber im kleinen einen Beitrag leisten. Bei uns kommt weder Hase, noch Lamm oder Kalb in den Topf. Eier besorgen wir im Hofladen und bei Fleisch nicht das billige abgepackte, sondern von Fleischerei. Die Frage, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, was einem anderen Lebewesen die Milch weg trinkt und dann noch auf welch automatisierte Weise, lässt unsere Familie auch den Milchkonsum auf die nötigsten Produkte einschränken. Dem besseren Gewissen wegen. Lebende Tiere in den Müll werfen ist jedenfalls das allerletzte und darüber sollte sich auch jeder eingefleischte Steakesser oder Milchtrinker aufregen dürfen.

  • 6
    5
    Kellmar
    11.04.2021

    Dass wir Tiere noch in "normal" und "dient dem Mensch", also Nutztier, unterscheiden zeigt den Kern des Problems. Ein tiefsitzender & mittlerweile automatisierter Speziezismus. So werden manche Tiere ggü. anderen Arten diskriminiert.
    Bitte mal darüber nachdenken mit welchem Recht die Menschheit andere Lebewesen zu seinen Zwecken einsperrt, benutzt und tötet. Dieses Recht nimmt der Mensch sich einfach raus, weil er es kann und auch nicht um die anderen Lebewesen schert.

    Ja Fressen und gefressen werden ist Teil der Natur, aber in der Natur werden in der Regel die alten, schwachen oder kranken Tiere gefressen und so dient der Prediger der Gesundheit des Ökosystem. Was der Mensch tut hat damit schon sehr lange nichts mehr zu tun.

    Ich kann niemand zu was zwingen, mein 1. Kommentar zielte lediglich dahin, dass man sich mir moralischen Maßstäben auseinandersetzt.
    Ich sehe zwischen den Kaninchen und jeder geschlachtet Kuh keinen Unterschied.
    Dokus zum Thema: Cowspiracy, Dominion etc.

  • 24
    4
    cn3boj00
    10.04.2021

    Stimme censor voll zu. Man muss natürlich unterscheiden zwischen Lebewesen, die als Nahrung gezüchtet werden oder Dienen. "Fressen und Fressen gewerden" ist Teil der Natur. Aber es ist absolut inakzeptabel, ohne Not und Sinn zu töten. So pervers kann nur der Mensch sein, der Tierquäler sollte sich in Grund und Boden schämen. Zumal Feldhasen inzwischen bedroht sind und die Bauern, die ihre Lebensräume zerstören, nicht viel besser sind.

  • 3
    25
    gelöschter Nutzer
    10.04.2021

    Klar ist es widerwärtig, wenn Menschen Tiere "entsorgen" oder nicht ordentlich behandeln, jedoch empfinde ich dieses Verhalten genauso widerwärtig, wenn es Pflanzen betrifft. Nichts, aber auch gar nichts, ist in diesem Punkt anders, denn es handelt sich in seiner Summe um: Lebewesen.

  • 22
    3
    lax123
    10.04.2021

    Censor, sehr schöne Worte. Dass diese von Ihnen kommen, umso schönes. Sie haben in allen Punkten recht.
    Ein schönes Wochenende für alle.

  • 4
    20
    gelöschter Nutzer
    10.04.2021

    Ich gebe Ihnen zum Teil Recht censor, jedoch denke ich nicht, dass irgend etwas in dieser Welt "für den Menschen bestimmt ist" - außer das Töten. und zwar auf Grundlage des Lebenserhaltungstriebes. Selbst wenn wir uns nur industriell ernähren würden (also weder Tiere noch Pflanzen töten müssten, um uns zu ernähren), würden dennoch unzählige Tiere und Pflanzen töten, indem wir Häuser bauen, indem wir auf der Straße laufen (sehen sie mal unter ihren Schuh) oder nur indem wir atmen. Das ist eine Wahrheit, die man erst einmal akzeptieren sollte, bevor man sich moralisch über andere erheben und suggerrieren will, nur aufgrund einer selektiven Ernährungsweise automatisch ein besserer Mensch zu sein.

  • 52
    2
    censor
    10.04.2021

    @Kellmar und fpminus - Ich finde, es geht nicht darum, ob man sich pflanzlich oder tierisch ernährt, sondern um den Umgang mit Lebewesen schlechthin - egal, ob sie zum Verzehr für den Menschen bestimmt sind oder nicht.

    In der Natur wird täglich getötet, um zu überleben. Das ist eine Notwendigkeit, die man akzeptieren muss.

    Aber kein anderes Lebewesen als die "Krone der Schöpfung" geht so widerwärtig mit anderen Geschöpfen um. Sie tötet nicht wie andere Lebewesen, um selbst zu überleben, sondern hat offenbar im Laufe ihrer hohen Entwicklungsstufe der Menschwerdung irgendwann die Achtung vor der Natur und ihren Mitgeschöpfen verloren.

    In früheren Zeiten achtete der Mensch die Natur, denn er sah sich als Teil von ihr und von ihr abhängig.

    Dieses Bewusstsein sollten wir wieder schärfen. Das gehört in die Erziehung von kleinauf hinein.

    Wir haben als Kinder noch den Spruch gelernt:
    "Quäle nie ein Tier zum Scherz, es spürt genau wie du den Schmerz!"

  • 28
    10
    gelöschter Nutzer
    10.04.2021

    @Kellmar: Ich vermute, Sie ssen Pflanzen, jedoch auch Pflanzen bilden wissenschaftlich nachgewiesen Netzwerke, kommunizieren untereinander, ernähren ihre Nachkommen und reagieren auf Umwelteinflüsse wie der schäbigen Behandlung durch den Menschen. Einzig ein Bewusstsein und daraus resultierend Schmerzempfinden, wird ihnen derzeit (noch) abgesprochen - jedoch ist die Pflanzen-Neurologie ein ausgesprochen junges Forschungsfeld.

    Mich interessiert: Wie stehen Sie dazu? Aus ihrer Perspektive als Tierschützer und Pflanzenesser?

  • 22
    36
    Kellmar
    10.04.2021

    Die Tiere tun mir sehr leid. Was mir bei derartigen Artikeln aber immer wieder auffällt. Mit den Millionen Tieren, die der Mensch zum Essen, Anziehen etc. Ausbeutet redet dann keiner. Jeder, der sich hier empört und dann aber zum Mittag Gulasch futtert, sollte mal über sein moralisches Verständnis nachdenken.

  • 52
    1
    Annett1
    10.04.2021

    In LO scheint jemand nicht mehr richtig zu ticken. Dieser Mensch verhält sich nicht wie ein Mensch. Ich hoffe, er(sie)wird gefunden und hart bestraft. Aber bei den laschen Gesetzen mach ich mir da wenig Hoffnung.