Bürgermeister Probst will sich aus Amt zurückziehen

Gebürtiger Rheinländer verlässt Burkhardtsdorf und geht in Heimat zurück

Burkhardtsdorf.

Nach drei Amtszeiten ist für Burkhardtsdorfs Bürgermeister Thomas Probst (CDU) Schluss - spätestens. Er wird sich im Juni kommenden Jahres nicht wieder zur Wahl stellen. Das bestätigte Probst nun gegenüber der "Freien Presse". Er wird das Erzgebirge aus familiären Gründen verlassen. Zurzeit suche er einen Job im Rheinland. "Die Wahrscheinlichkeit, dass ich schon vor dem vorgesehenen Wahltermin in einen anderen Job wechsele ist hoch", sagt Probst.

Der 51-Jährige wird sich aber definitiv nicht wieder zur Wahl stellen: "Es ist mir wichtig zu sagen, wie es ist und wie es wird. Aus Respekt und aus Dankbarkeit." Er wird das Erzgebirge aus familiären Gründen verlassen und sich perspektivisch ins Rheinland orientieren. "Natürlich werde ich unaufgefordert informieren, wenn ein konkreter Termin feststeht", sagt Probst.

Seit Mai 1999 ist Probst gewählter Bürgermeister der Gemeinde Burkhardtsdorf und gehört dem Kreistag an. Der Rheinländer ist bei der Stadt Köln in Nordrhein-Westfalen zum Diplom-Verwaltungswirt ausgebildet worden und arbeitete dort bis in den Spätsommer 1995 im Bereich Hilfe zur Arbeit. Im Oktober 1995 wechselte er ins Rechnungsprüfungsamt nach Chemnitz, ehe er Anfang 1999 zum Amtsverweser der neuen Gemeinde Burkhardtsdorf gewählt wurde. Im Juni 1999 ist er dort zum Bürgermeister gewählt und seither zwei Mal im Amt bestätigt worden. Was ihm die berufliche Zukunft bringt, steht noch in den Sternen. "Ich möchte wieder näher bei meiner Familie sein, die mich 26 Jahre lang selten gesehen hat", sagt Probst.

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