Chemnitzer schließen sich "Aufstehen" an

Sammlungsbewegung: Lokaler Ableger gegründet

Zentrum.

Die bundesweite Sammlungsbewegung "Aufstehen", die von Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht gegründet worden ist, hat jetzt auch einen Ableger in Chemnitz. Bereits vor einer Woche fand das Gründungstreffen im Rothaus statt, wie die Initiatoren um den Chemnitzer Nico Rudolph erst jetzt informieren. Dabei seien ihre Erwartungen mit 120Teilnehmern übertroffen worden. Gebildet wurden zehn Arbeitsgruppen, in denen lokale Aktionen und politische Kampagnen zu den Themen Frieden und soziale Gerechtigkeit erarbeitet werden sollen. Angekündigt werden mehrere Aktionen im Herbst und eine Großkundgebung mit Wagenknecht. Einen Termin dafür gebe es noch nicht. Derzeit seien beim Berliner Trägerverein 350 Chemnitzer registriert, so Rudolph, der sich bereits in der Vergangenheit in der Friedensbewegung engagiert hat.

"Aufstehen" wurde nicht gegründet, um in Parteistrukturen zu münden, sondern als linke Sammlungsbewegung, die letztlich auch unzufriedene Bürger und Wähler der AfD zurückgewinnen will, so die Gründungsmitglieder. (dy)

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...