Die Stasi war im Spiel: Der FCK und der Mann mit den drei Namen

Stefan Persigehl hat einst für den Fußballclub Karl-Marx-Stadt gespielt - und für ein paar Hundert Mark seine Mitspieler an das MfS verraten. 1992 hat er das schon einmal zugegeben. Aber erst jetzt gibt es Details aus den Akten, die zeigen: Der Fußballer war ein fleißiger Zuträger.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    Freigeist14
    21.05.2019

    Peter Michael Diestel war übrigens Mitbegründer der DSU . Und später wurde er ein Verteidiger von DDR-Biographien ohne Schaum vorm Mund ,den manche nie verloren haben . Man erinnere sich nur an den Prozess den er gegen Pfarrer Gauck gewann und ihn "Begünstigter im Sinne des Stasi-Unterlagengesetz" nennen darf .

  • 1
    4
    gelöschter Nutzer
    21.05.2019

    @osgar: Ich erwähnte schon mal den T-Shirt-Spruch "Ich könnte es dir erklären, aber dein Kopf würde explodieren". Der fällt mir grade wieder ein.

  • 2
    3
    gelöschter Nutzer
    21.05.2019

    DSU neue Elite, darauf muss man erstmal kommen @Distel.
    Links = SED = auch ehemals Stasi-IM, da fällt mir schon eher was ein. Oder ist Ihnen die Vita des Landtagsabgeordneten K. Bartl unbekannt?

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    21.05.2019

    @acals: Aus dem Artikel geht nicht hervor, ob Herr P. auch Mitglied der SED war. Oder deren Ideale teilte. Ich kann nur vermuten, dass dem nicht so war.
    Jetzt kandidiert er für die DSU. Deren Parteiprogramm hat mit der SED oder der heutigen Linkspartei ja nun gar nichts gemeinsam. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er (ideologisch gesehen) eine 180-Grad-Wende hingelegt hat. Deshalb mein Wortspiel mit dem (r)echt. Das r steht absichtlich in Klammern.
    Als IM bei der Stasi zu sein, Teil einer Machthierarchie zu sein und gewissermaßen mehr zu wissen als das eigene Umfeld schien wohl verlockend. Vielleicht weckt die Mitgliedschaft bei DSU das Gefühl, zu einer neuen Elite zu gehören. Das alles ist rein spekulativ.
    Hm. Ich hatte nicht vor, mich ewig lang zu erklären wegen eines recht kurzen Kommentars. Tja, so kann es gehen...

  • 4
    1
    acals
    21.05.2019

    Etwas Allgemeinbildung -sowie im Zweifelsfall recherche in Netz - @Distelblüte, hätte ich Ihnen zugetraut. Ich muss jetzt nicht die Linken mit Stasizuarbeit posten, die in der Volkskammer und im Bundestag nach #89 sassen?

    Ihre These: Rechts und Stasi = passt!

    Da sag ich nein!

    gegenbeispiele zu haufe bekannt, wobei ich nicht und nie geschrieben habe links und stasi passt (obwohl die einzelfaelle hier dramatisch größer sind).

    Platter Populimus, inhaltsfrei und wahrheitsverzerrend dargestellt - kontraproduktiv wenn Sie auf dem Weg gegen Rechts mitnehen wollten.


    Sie sind bei bislang bei mir auf durchaus höherem Level gelaufen - intellektueller, wahrheitsliebender und weniger rechthaberisch.

  • 1
    4
    gelöschter Nutzer
    21.05.2019

    @acals: Wieso sollte ich etwas über die Aktivitäten der Stasi nach '89 wissen?
    Ganz sicher sind deren hauptamtliche Mitarbeiter nicht irgendwo verschwunden. Aber ich könnte da nur spekulieren.
    Und dass nicht jeder IM so fleißig und begeistert bei der Sache war wie Herr P., sollte auch klar sein.
    Keine Ahnung, wohin Ihre Fragen führen sollen.

  • 0
    1
    acals
    21.05.2019

    all right, ob die Stasi auch nach '89 noch im Bundestag sass - dass könnten Sie @Distelblüte - durchaus wissen. In welchen partein? Da diese parteien - gibt es also eine Deckungsgleichheit zwischen rechts gewählt und Stasi?

  • 0
    6
    gelöschter Nutzer
    21.05.2019

    @acals: Ich habe den Artikel gelesen. Es geht um IMs der Stasi im Bundestag im Zeitraum zwischen 1949 und 1989.
    Also was soll mir das sagen? Ganz offensichtlich hatte die Staatssicherheit überall ihre Finger mit drin, aber das ist ja nichts neues.

  • 2
    5
    Zeitungss
    21.05.2019

    Wie wäre es denn nun mit dem Film ??? Material ist doch reichlich vorhanden. Ein Sponsor wird sich auch finden, soviel Chaos verfilmt, wird nicht immer geboten und eine Werbung für Fußball in Chemnitz ist es immer.

  • 6
    3
    acals
    21.05.2019

    Wenn, wie Sie schreiben @distelbluete, rechts und STASI passt - wie erklären Sie dann die hier:

    https://www.berliner-zeitung.de/stasi-gutachten-neun-im-im-bundestag-5567506

    beschriebenen Fakten.

  • 8
    12
    gelöschter Nutzer
    21.05.2019

    Des Geldes wegen hat Herr P. es eher nicht getan. Das war wohl (r)echte Überzeugung. Und jetzt kandidiert er - oh Wunder - für eine rechte Partei. Passt. Manche Leute merken einfach nicht, wann es genug ist. Wäre er Privatmann, kein Hahn würde danach krähen.