Konzept sichert Existenz von Schulen

Landkreis plant mit allen Bildungseinrichtungen in Limbach-Oberfrohna

Limbach-Oberfrohna.

Keine der staatlichen Schulen in Limbach-Oberfrohna muss auf absehbare Zeit Existenzsorgen haben. Denn alle Grund- und Oberschulen sowie das Gymnasium werden im Entwurf des neuen Schulnetzplanes des Landkreises Zwickau berücksichtigt, der für fünf Jahre gültig ist. Das wurde während der jüngsten Sitzung des Stadtrates bekannt, während der die Lokalpolitiker ihre Zustimmung zum Konzept gaben. "Wir haben Sicherheit für alle Schulen", stellte Oberbürgermeister Jesko Vogel fest.

Zumindest bei den Oberschulen ist das nicht selbstverständlich. Denn kaum eine Stadt mit etwa 24.000 Einwohnern unterhält gleich drei Einrichtungen dieser Art - zumal in diesem Sommer mit dem Evangelischen Schulzentrum eine freie Schule hinzugekommen ist, an der ebenfalls Oberschüler lernen. Laut Prognosen ist damit zu rechnen, dass bis Mitte der 2020er-Jahre pro Jahrgang in der Stadt sechs bis sieben Oberschulklassen gebildet werden können. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass erfahrungsgemäß viele Chemnitzer Familien ihre Kinder an Oberschulen in Limbach-Oberfrohna anmelden. Die Klassen können dann flexibel auf die Schulen aufgeteilt werden. Nach Vogels Angaben verfügen sowohl die Pestalozzi- als auch die Geschwister-Scholl-Oberschule über ausreichende räumliche Kapazitäten, um bei Bedarf drei neue Klassen annehmen zu können, solange das nicht in jedem Jahr erfolgt. Andersherum lässt es das Schulgesetz zu, Oberschulen, die eigentlich zweizügig sein sollen, im Ausnahmefall nur einzügig zu führen. Der Stadtrat hatte erst im April einen entsprechenden Beschluss gefällt.

Am Albert-Schweitzer-Gymnasium ist damit zu rechnen, dass es - wie in den vergangenen Jahren meist auch - weiterhin vier Eingangsklassen geben wird. Allerdings verringert sich in aller Regel die Anzahl der Schüler pro Jahrgang bis zum Abitur schrittweise.

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