Kritik und Zuspruch für Stellenabbau im Rathaus

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Mehrere Fraktionen lehnen pauschale Kürzungen ab. Unterstützung erhält OB Schulze nicht nur aus seiner eigenen Partei.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    MuellerF
    01.03.2021

    @ernstel: "Bundestag, Landtage, Kreistage, Stadträte ...und dann erst der operative Bereich in den Ämtern."

    Die aufgezählten Bereiche gehören zur Legislative- die Verwaltung ist jedoch die Exekutive. Es gibt natürlich personelle Überschneidungen, wenn gewählte Vertreter gleichzeitig Funktionsträger (zB Bürgermeister) sind.

  • 13
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    Betty
    27.02.2021

    Stellenabbau ist das eine uns Digitalisierung das Andere. Solange in der Verwaltung die Digitalisierung noch nicht vollzogen ist ist es verwerflich nach dem Würfelprinzip Stellen abzubauen bzw.nocht neu zu besetzen. Die Pandemie zeigt eindeutig, dass die Digitalisierung vorankommen muss, dann können noch mehr Mitarbeiter in Homeoffice gehen.
    Es wird sich zeigen, dass durch diesen Stellenabbau
    und die schleichend vorankommende Digitalisierung Verwaltungsvorgänge und Fristen länger dauern werden als sie sollten.
    Ob dies das Ziel ist wage ich zu bezweifeln.

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    Maschinenbauer
    27.02.2021

    Ist es nicht ein Selbstverständnis, dass es bei steuerfinanzierten Verwaltungen zu einer Bewertung kommt, ob die Ausgaben angemessen sind?
    Und wenn die Ausgaben zu hoch sind, müssen kreative Lösungen gesucht werden, wie gestrafft werden kann, ohne dass es zu Lasten der Kundenorientierung geht. Warum soll es nicht auch in einer Verwaltung gehen, was in Wirtschaftseinheiten notwendig ist?
    Letztlich ist es auch meine Erwartung als Bürger von Chemnitz und damit auch als Kunde der Stadtverwaltung, dass Ausgaben auf den Prüfstand gestellt werden und bewertet wird, was notwendig ist und was nicht. Wenn es jetzt zu einer Straffung kommt, dann zeigt es doch, dass der neue OB Taten folgen lässt und den unpopulären Schritt geht, in seiner eigenen Verwaltung damit zu beginnen.

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    LukeSkywalker
    27.02.2021

    na immerhin laut MDR hat Chemnitz 220 000 an Ordnungsgeldern betrffs Corona eingenommen

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    ernstel1973
    27.02.2021

    [...]Bei stagnierender oder rückläufiger Bevölkerungszahl muss die Verwaltung sich entsprechend anpassen[...]

    Das sollte allerdings von oben nach unten stattfinden. Bundestag, Landtage, Kreistage, Stadträte ...und dann erst der operative Bereich in den Ämtern. Letztere sind es, die die Arbeit erledigen. Außerdem kann man auch auf eine Hierarchieebene verzichten. Entweder Amtsbürgermeister, Amtsleiter oder Sachgebietsleiter. SGLs sehe ich auf Arbeitsebene als näher dran am Geschehen an und somit erhaltenswert.

  • 29
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    Tauchsieder
    27.02.2021

    Jeder bekommt den OB den er verdient hat. Das Thema ist noch gar nicht lange her, wo dies hier in der Presse diskutiert wurde. Nichts anderes war von diesem Herrn zu erwarten.
    Lustig ist jedoch die Aussage von Fr. Meyer/SPD: -"Die Digitalisierung biete die Chance, Aufgaben gegebenenfalls zu straffen."-. Wir sehen dies gerade was bezüglich Digitalisierung in Sachsen z.B. bei der Impfterminvergabe alles so geht, besser gesagt nicht geht. Solche Wolkenkuckucksheim-Äußerungen gibt es schon seit Jahren, von Politiker von ganz oben bis ganz unten.