Linke: Schulanbau in Adelsberg gesichert

Adelsberg.

Die CDU/FDP-Forderung, Einnahmen aus einem Grundstücksverkauf an Thyssenkrupp für den Anbau der Grundschule Adelsberg zu verwenden, wird von der Links-Fraktion als Populismus zurückgewiesen. Es werde der falsche Eindruck erweckt, dass die Erweiterung bislang am fehlenden Geld gescheitert sei. Am Standort selbst sei jedoch ein Anbau aus Platzgründen gar nicht möglich, sagt Hans-Joachim Siegel, schulpolitischer Sprecher der Linken im Stadtrat. Deshalb seien mehrere Alternativ-Standorte in Schulnähe geprüft und eine geeignete Fläche gefunden worden. Sie gehöre laut Siegel einem Privateigentümer und soll von der Stadt abgekauft werden. Das Geld dafür stehe zur Verfügung. CDU/FDP wiederum weist den Populismus-Vorwurf zurück. Man habe auf die Dringlichkeit des Vorhabens und die mögliche Finanzierung hinweisen wollen.

Der Stadtrat hatte vergangene Woche dem Verkauf eines Grundstücks im Industriegebiet Röhrsdorf an Thyssenkrupp zugestimmt. Das Unternehmen will dort eine Werkhalle errichten, in der künftig Maschinen für die Batterieherstellung produziert werden. Mit dem Grundstücksverkauf nimmt die Stadt 1,5Millionen Euro ein. (dy)

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