Monster-Trabi aus Chemnitz mit 98 PS und DDR-Klopapier auf der Hutablage unterwegs

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Winterliche Straßen? Heiko Martin hat da eine Alternative: Bei schlechtem Wetter holt er seinen aufgemotzten Trabant aus der Garage.

Inspiriert hatte den Autoschrauber aus Stelzendorf eine Offroadzeitschrift. "Da hab ich dann den Entschluss gefasst und mir alle Autos gekauft, die ich für einen eigenen Monster-Trabi brauche", so Martin. Den Trabi habe er für 50 D-Mark erstanden, den Suzuka Samurai für den Unterbau von einem Schrotthändler gekauft. In mühevoller Kleinstarbeit schraubte Martin die beiden Autos zusammen. Selbst an die passende Inneneinrichtung hat der Autofan gedacht: Die Hutablage ziert eine Rolle DDR-Klopapier, "mit extra rauher Oberfläche", wie Heiko Martin lachend erklärt.

1998 stand der Trabi zur Jungfernfahrt bereit, die Straßenzulassung folgte wenig später. Vor bewundernden Blicken kann er sich seitdem kaum retten: "Die Leute winken einem alle freundlich zu."

Im Winter dürften auch einige neidische Blicke dabei sein: Schließlich trotzt das monströse Gefährt mit seinen 98 PS und den dicken Reifen jeder noch so kräftigen Schneewehe.

22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    12.02.2021

    @manneth:
    Das, was Sie Unding nennen, HAT längst eine Straßenzulassung.

    Ich halte es ja beim Trabant auch eher mit der Originalkonfiguration, aber Ihr Kommentar war ziemlich unnütz, glaube ich.

  • 1
    8
    manneth
    12.02.2021

    Finde ich absolut sinnlos ! Man könnte ja auch auf den Suzuki eine Gartenlaube darauf montieren! Hoffentlich bekommt das Unding keine Straßen Zulassung !