Neue Anlage versorgt Klinikum mit zusätzlicher Kälte

Der Bedarf ist in den zurückliegenden Jahren um etwa 25 Prozent gestiegen. Mit dem Klimawandel hat das aber nur am Rande zu tun.

Auf dem Gelände des Klinikums Chemnitz ist eine neue Anlage zur Versorgung des Krankenhauses mit Kälte in Betrieb gegangen. Ihre Leistung entspricht der von rund 4000 Kühlschränken. Die vom Chemnitzer Energieversorger Eins errichtete und betriebene Anlage erweitert das vorhandene System zur Klimatisierung von OP-Sälen, medizintechnischen Geräten und den krankenhauseigenen Computersystemen. Davon profitiert insbesondere das Krankenhaus am Küchwald.

Nach den Worten von Geschäftsführer Dirk Balster ist der Kältebedarf des Klinikums seit dem Jahr 2010 um etwa ein Viertel gestiegen. Dies habe allerdings weniger mit der Veränderung des Klimas zu tun als vielmehr mit steigenden Anforderungen durch empfindliche Medizintechnik, sagte er. Bereits vor sechs Jahren hatte der Versorger Eins für das Klinikum eine Kälteversorgungsanlage am Standort Flemmingstraße errichtet. Sie und der neu in Betrieb genommene Komplex sind durch eine mehrere Kilometer lange Ringleitung miteinander verbunden. (micm)

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