«Revolution Chemnitz»: Verfassungsschutzchef soll aussagen

Chemnitz/Dresden (dpa/sn) - Im Prozess um die rechtsextreme Gruppierung «Revolution Chemnitz» soll heute Sachsens Verfassungsschutzpräsident Gordian Meyer-Plath als Zeuge aussagen. Die Verteidigung hatte eine entsprechende Aussage Meyer-Plaths beantragt. Der Verfassungsschutzpräsident soll dazu befragt werden, ob es eine Verbindung zwischen seiner Behörde und Angeklagten in dem Prozess gab.

In dem Verfahren sind acht Männer im Alter von 21 bis 32 Jahren wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung angeklagt, fünf von ihnen zudem wegen schweren Landfriedensbruchs und einer auch wegen gefährlicher Körperverletzung. Sie stehen im Verdacht, einen Umsturz der demokratischen Ordnung mit Waffen geplant zu haben. Die Anklage attestiert den Beschuldigten eine nationalsozialistische Gesinnung.

Auslöser für die Bildung der Gruppe war der gewaltsame Tod eines Deutschen am Rande des Chemnitzer Stadtfestes Ende August 2018. Danach kam es in der Stadt zu ausländerfeindlichen Ausschreitungen.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Lesemuffel
    24.01.2020

    Es wäre interessant zu erfahren, wer die Leute im Hintergrund sind. Zum Beispiel wer nach erfolgreichen Umsturz durch die 8 Revolutionäre das neue Kabinett stellt. Gibt es da schon Namen?

  • 1
    3
    peggi
    23.01.2020

    Frei...: vielleicht sollte der verfassungsschutz sich auch mal mit personen befassen so etwas behaupten?

  • 12
    5
    Freigeist14
    23.01.2020

    peggi@ wenn Sie so fragen : Ja , Meyer-Plath weiß zu "Chemnitz" und früher Zwickau , Frühlingsstrasse mehr , als er je zu erzählen bereit wäre . Davon bin ich überzeugt .

  • 7
    5
    peggi
    23.01.2020

    Frei...: sie behaupten also ernsthaft das der Sächsische verfassugsschutzpräsident Teil einer kriminellen Vereinigung sein Soll?

  • 8
    9
    Freigeist14
    23.01.2020

    Herr Meyer-Plath ist eher Teil des Problems .

  • 3
    7
    peggi
    23.01.2020

    Das wäre ja auch völlig absurd.

  • 8
    10
    Distelblüte
    23.01.2020

    Ich würde mir von seinem Auftritt vor Gericht nicht allzuviel versprechen. Kein Befragter ist gezwungen, sich selbst zu belasten.



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