Tage der Industriekultur werden zum Festival

Zwei Wochen lang Programm und Angebote

Premiere bei den Tagen der Industriekultur: Statt nur ein Wochenende dauern sie in diesem Jahr erstmals zwei Wochen - vom 10. bis 23. September. Dabei soll das Veranstaltungsspektrum auch inhaltlich ausgeweitet werden, kündigt die Chemnitzer Wirtschaftsförderung CWE an. Geplant sind neben kulturellen Höhepunkten Konferenzen, Tagungen und Firmenveranstaltungen für Fachpublikum.

Zentraler Veranstaltungsort ist die historische Hartmannfabrik in der Fabrikstraße. Einst zur Sächsischen Maschinenfabrik des als "Lokomotivkönig" bekannten Industriellen Richard Hartmann gehörend, ist der aus der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts stammende Bau laut CWE erstmals wieder für eine längere Zeit einem Publikum zugänglich. Unter anderem wird dort am 15. September mit "RAW meets Classics" ein neues Angebot zu erleben sein - feuriger Tango in historischer Kulisse. "Das Bandoneon-Orchester Carambolage nimmt Bezug auf das in Chemnitz erfundene Instrument Concertina und das zigtausendfach aus Sachsen nach Argentinien exportierte Bandoneon", erläutert Franz Streuber von der Sächsischen Mozart-Gesellschaft.

Zur "Frühschicht" und "Spätschicht", den traditionellen Betriebsrundgängen, öffnen am 21.September rund 70 Chemnitzer Unternehmen Türen und Fabriktore. (micm)

Nähere Informationen im Internet unter www.industriekultur-chemnitz.de.

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