Warum Straßenbahnfahrer und Busfahrer heute streiken

Die meisten Fahrzeuge der CVAG werden am Dienstag im Depot bleiben. Die Gewerkschaft will damit mehreren Forderungen Nachdruck verleihen.

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1111 Kommentare
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  • 6
    7
    Zeitungss
    29.09.2020

    @440214: Führungsriegen hat es noch nie interessiert, was so bleiben wird, sie sind nun einmal außen vor. Wenn es dort ankommen soll, dürfen au SIE einen persönlichen Beitrag leisten, was gerne vergessen wird.

  • 22
    13
    440214
    29.09.2020

    Für diese regelmäßigen Forderungen, vor allem aus immer den selben Richtungen, habe ich schon lange kein gutes Gefühl - in der jetzigen angespannten Lage aber absolut kein Verständnis. Während sich unzählige Arbeitnehmer, Gaststättenbetreiber und viele Brachen Sorgen um ihre Zukunft machen, wird zusätzlich Druck auf die Gesellschaft ausgeübt und die Lage dazu schamlos genutzt. Und diesen Druck spüren nicht die "Führungsriegen", sondern die Schulkinder, die verbliebenen Werktätigen die regelmäßig ihrer Tätigkeit nachgehen und dazu wie gefordert öffentliche Nahverkehr nutzen oder Familien für die die Kinderbetreuung in den letzten Monaten massiv eingeschränkt war und ist.

  • 23
    11
    RingsOfSaturn
    29.09.2020

    @Franziskamarcus: "Ich liebe meinen fast neuen Diesel!"

    Und das sei ihnen von Herzen gegönnt. Wenn sie es sich leisten können ihr Geld mit einem Neuwagen zu vernichten, dann stellt sich mir schon die Frage, warum sie die (in Chemnitz Übrigens vergleichsweise niedrigen) Preise des ÖPVN kritisieren? Ein paar Stunden Parken mit ihrem Liebling kostet sie doch fast das Gleiche.

  • 30
    6
    Lisa13
    29.09.2020

    Ich finde es gut das dieser Streik stattfindet , auch das es einen Lohn/ Urlaub auf Bundesebene geben soll. Wie lange sollen wir hier im Osten den Westlöhnen hinterher laufen ... fände es aber auch mal gut , wenn der Lohn des CVAG öffentlich gemacht würde ....es gibt hier ja sehr viele Unternehmen die mit müh und Not den Mindestlohn zahlen ...

  • 10
    21
    acals
    29.09.2020

    Ist recherchierbar wie hoch die Gehaltszahlungen an die Mitarbeiter ÖPNV waren, als zu verschärften Coronazeiten auf ausgedünnten Fahrplan (50 %) ausgewichen wurde?

    Waren es 50 % Kurzarbeitergeld oder 100% Lohnfortzahlung?

  • 26
    11
    Zeitungss
    29.09.2020

    Das Streikrecht wurde nun einmal "erfunden" und ist auch legal. Nichtorganisierte haben damit bekanntlich ein großes Problem, setzt sich für ihre Belange außer dem Arbeitgeber kein Mensch ein. Ergebnis ist der Hungerlohn bei großen Teilen der Bevölkerung, welche aus dem Jammertal nicht herauskommen.
    Streik tut nun einmal weh und ist unangenehm, sonst wäre er auch sinnlos. Die jetzige Zeit (Crona) wird gerne als Unzeit ins Spiel gebracht, in den Führungsriegen werden keine finanziellen Opfer gebracht, im Gegenteil, denken wir nur an die Diäten. Bleiben wir also bei der Realität.

  • 21
    27
    Mike1969
    29.09.2020

    @Iax123: Verstehe ich nicht. Ich spreche die Autofahrer an, die auf den Nahverkehr umsteigen sollen. Ich spreche nicht von Menschen, die kein Auto haben. Bitte noch einmal in Ruhe lesen und sacken lassen. Danke!

  • 23
    35
    Franziskamarcus
    29.09.2020

    Und mögen die Preise danach in noch höhere Regionen steigen sodas die Befürworter für paar Meter Bus fahren so richtig in die Tasche greifen müssen. Aber ich befürchte, das die allgemeinheit für diesen defizitären Ballon wieder dafür aufkommen muss. Ich liebe meinen fast neuen Diesel!

  • 35
    25
    lax123
    29.09.2020

    Mike, ihre Arroganz ist unerträglich. Stelken Sie sich vor, einige Menschen können/wollen sich kein Auto leisten. Sie verstopfen die Straßen mit ihre PKW der lediglich mit einer Person besetzt ist. Ab in die 90er!

  • 43
    4
    Lexisdark
    29.09.2020

    Vielleicht wäre es auch an der Zeit, die Tochterfirma der CVAG zu schließen und deren Angestellte zu übernehmen. Ist auch eine Form der Ehrlichkeit, wenn man sparen auf anderer Leute Kosten nicht nötig hätte.

  • 28
    44
    Mike1969
    29.09.2020

    Und da möchte man in der Politik, dass wir vom Auto auf den Nahverkehr umsteigen. Das ist wie im Kabarett ;-) ... Da dürfte man heute wohl zu Fuß auf Arbeit gehen, wenn man kein Auto hätte.
    Das ist der Augenblick, wo einen Autofahrer bewusst wird, ich steige nie auf den Nahverkehr um! Unabhängig sein und die Freiheit mit dem eigenen Auto - ist Wunderbar. :-) ... Danke Ihr Streikenden für diese positive Erkenntnis ;-)