Chancen für große Abschlussbergparade stehen schlecht

Der Annaberg-Buchholzer Oberbürgermeister Rolf Schmidt geht davon aus, dass das Ereignis am vierten Advent 2020 Corona zum Opfer fallen wird. An ihren Plänen für einen Weihnachtsmarkt hält die Stadt aber derzeit fest.

Die Stadt Annaberg-Buchholz hält trotz des derzeitigen Anstiegs von Corona-Infektionen im Erzgebirgskreis an ihrem Plan fest, in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt unter angepassten Bedingungen zu ermöglichen. "Eine verbindliche Aussage dazu ist aber frühestens in zwei, drei Wochen möglich", sagte Oberbürgermeister Rolf Schmidt am Donnerstagabend im Stadtrat. Den Organisatoren schwebt unter anderem vor, mehr Platz zu schaffen - etwa, indem die Straße vor dem Rathaus einbezogen wird. Dafür könnten Buden vom Markt entnommen werden. Schlechte Chancen sieht Schmidt indes für die große Abschlussbergparade des Sächsischen Landesverbands der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, die eigentlich am vierten Advent in Annaberg-Buchholz stattfinden würde. "Ich gehe momentan davon aus, dass es die große Abschlussbergparade in diesem Jahr nicht geben wird", erklärte der Oberbürgermeister. Diese sei angesichts von normalerweise mehr als 1000 Teilnehmern und zehntausenden Besuchern aufgrund der aktuellen Gegebenheiten nicht vorstellbar. Schmidt bezweifelte, dass sich bei einer solchen Veranstaltung ein Hygiene-Konzept konsequent umsetzen und auch kontrollieren ließe. aho

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