"Der Hauer" reagiert auf Presseberichte

André Groß äußert sich in einem Video auf seiner Facebookseite über die Berichterstattung zum Ende der Zusammenarbeit mit Mickie Krause.

Annaberg-Buchholz. In der vergangenen Woche haben mehrere Medien, darunter auch die "Freie Presse", über das Ende der Zusammenarbeit von Mickie Krause und André Groß alias "Der Hauer" berichtet. Gemeinsam hatten die Musiker ein Lied ("Sabine Lawine") aufgenommen. Nachdem Krause, der mit bürgerlichen Namen Michael Engels heißt, vom Auftritt des Hauers 2018 beim rechtsextremen Verein "Freigeist" hörte, beendete er das gemeinsame Projekt. Vor wenigen Tagen wandte sich André Groß mit einer Videobotschaft via Facebook an seine Fans. Er spricht beispielsweise davon, dass er von den "Medien" in eine rechte Ecke gestellt wird und er es den Pressevertretern "zeigen" werde. Unter anderem behauptet er auch, dass sich bis auf ein Boulevardblatt niemand bei ihm gemeldet habe, um ein Statement zu erhalten. Das stimmt nicht. "Freie Presse" fragte schriftlich bei André Groß nach. Allerdings ließ Groß, nachdem er sich zunächst erneut zu dem Auftritt bei "Freigeist" 2018 äußerte, weitere Fragen unbeantwortet. (aed)

Bewertung des Artikels: Ø 3.9 Sterne bei 10 Bewertungen
5Kommentare
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  • 9
    4
    quatschkopf
    05.11.2019

    @516315 das will ich ihm auch nicht unterstellen. Nur kann man dann erklären wie es war und sich entsprechend abgrenzen. Warum das nicht passiert frage ich mich dann eben und da fängt man eben auch am zu spekulieren, es entstehen Gerüchte und das hilft ihm doch auch nicht weiter.
    Das erzgebirgische Partyvolk/Bierzeltbesucher, welches er mit seiner "Musik" anspricht, wäre teilweise wohl nicht so begeistert von klaren Worten gegen Rechts.

  • 4
    6
    516315
    05.11.2019

    Ich kenne André seit Jahren persönlich und kann mit Sicherheit sagen, dass er alles andere als eine rechte Einstellung hat.

  • 17
    9
    FromtheWastelands
    04.11.2019

    Man kann als Künstler den Auftritt auch verweigern, wenn man feststellt das man vom Buchenden über die Hintergründe der Veranstaltung bzw. den Charakter der Organisierenden getäuscht wurde. Jeder ernst zu nehmende Künstler hat entsprechende Klauseln in seinen Verträgen.
    Wird man von einem privaten Verein engagiert, checkt man normalerweise ab was es mit diesem Verein auf sich hat, unter anderem z. B. auch um sicherzustellen das man nach dem Gig bezahlt wird.
    Ich traue Herrn Groß soviel Verstand zu das ihm klar sein sollte das es seinem Renommee schwersten Schaden nimmt, wenn er für einen rechtsextremen Verein vor eine Horde Nazis auftritt und die Bühne mit einem Subjekt wie Frank Rennicke teilt.
    Es sagt viel über diesen Menschen aus das er jetzt die Presse angreift und sich als Opfer sieht, anstatt Verantwortung zu übernehmen.

  • 26
    20
    Distelblüte
    04.11.2019

    Herr Groß sieht sich als Opfer der Medien, und nun will er es den Pressevertretern richtig zeigen. Was muss man sich darunter vorstellen? Die Antwort bleibt er schuldig.
    Dafür erinnert seine Wortwahl genau an jene politischen Player, mit denen er nicht offiziell in einen Topf geworfen werden will. Wie heißt es? "Deine Sprache verrät dich".

  • 20
    7
    quatschkopf
    04.11.2019

    Sicher kann es mal passieren dass man für eine Veranstaltung gebucht wird und nicht wirklich weiss welche Veranstalter sich dahinter verbergen aber da kann man heutzutage in Zeiten des Internets ja leicht eine Erklärung dazu veröffentlichen. Dieses Rumgedruckse ist halt verdächtig.



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