Familien unter großem Druck: "Das ist für keinen gut"

Schulaufgaben, Haushalt, Kleinkind-Betreuung, vielleicht noch Homeoffice: Das über Wochen zu meistern, ist nach Einschätzung des Familienzentrums Annaberg zu viel. Die Anfragen nach Elternberatung reißen nicht ab. Susann Weißbach, Mutter von fünf Kindern, kann das gut verstehen.

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26Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    4
    ralf66
    07.05.2020

    @Alcapone, jetzt haben Sie's mir aber gegeben Hut ab, freilich, lesen werden sie ja noch können, 5 Kinder ''bespaßen''? Erstens, Jugendliche in der 10. Klasse, Kinder in der 6. Klasse, selbst ein Kind in der 1. Klasse muss man nicht rund um die Uhr bespaßen.
    Zweitens Fakt ist, ich habe zu gewissen Dingen in dem Land meine eigene Meinung und da halte ich weder den Ball flach, noch lasse ich mir von Ihnen Ihre Meinung aufzwingen.

  • 6
    2
    Alcapone
    06.05.2020

    @Ralf66: ok, zum Abschluss möchte ich mal die Fakten zusammenfassen: weder sind sie in der Situation 5 Kinder „bespaßen“ zu müssen noch waren sie jemals an der Stelle ihrer Großmutter, aber sie maßen sich an beides beurteilen zu können. Wenn sie 2 Monate mal 5 Kinder hatten den ganzen Tag, dann nehme ich ernst, was sie hier kommentieren. Aber bis dahin mal schön den Ball flach halten, wer hier zu recht oder unrecht „lamentiert“. Ich jedenfalls hoffe, dass die Kinder von Fr. Weißbach bald wieder in den Kiga oder Schule können.

  • 3
    2
    Krimitante81
    06.05.2020

    Ralf66 Es hieß aber, der Kontakt zu den Großeltern soll vermieden werden. Jetzt bin ich etwas überrascht, dass ausgerechnet Sie, sich daran nicht gehalten haben.
    Aber Ok.....

  • 3
    4
    ralf66
    06.05.2020

    @Krimitante81, zu gut geht's mir's nicht keine Sorge, ist alles ein Sache der Ansicht. Unser Kleiner ist bei Oma und Opa weil die Kita zu hat und wissen Sie er war vor Schließung der Kindergärten schon zu Hause wegen wegen der Grippe, als die weg war, Corona hatte er nicht, also kann er auch zu den Großeltern, wenn er nirgends war kann er auch nichts haben, deswegen gibt's da auch keine Gefährdung, so ist es übrigens bei vielen in dieser Situation, falsch verstandene Vorsicht kann auch hinderlich sein.
    Nun mal zum Schluss, dass man das Thema abhaken kann, es gibt garantiert überall gewisse Schwierigkeiten, der Artikel hier ist aber fest abgegrenzt auf das Beispiel der Frau Weißbach und genau das habe ich gemeint ohne verallgemeinern zu wollen, hier handelt es sich um eine Frau die zu Hause ist und Ihr Mann auch nach der Arbeit zu Hause ist und genau hier sehe ich weniger Grund zu lamentieren, es wird sicher andere Beispiele geben wo es berechtigt ist.
    Was mich bisschen stört ist, dass nach so kurzer Zeit der schon einschneidenden Maßnahmen bei vielen leider die Luft raus ist.
    Ich bin wirklich kein Fan unserer Regierung, aber eins sage ich Ihnen, hätte man nichts im Fall Corona unternommen, wäre das Geschrei genau so groß gewesen, wie jetzt wo viele kritisieren, dass zu viel unternommen wird oder wurde.
    Streiten kann man sich über gewisse Maßnahmen im Ablauf, von der Dauer her, von der Notwendigkeit her, keine Frage, aber alles insgesamt in Frage zu stellen, dass alles falsch ist, so geht's nicht.

  • 0
    4
    ralf66
    06.05.2020

    @Alcapone, bitte aufhören mit solchen psychologischen Gefasel, meine Großmutter hat wohl darüber erzählt, aber ohne zu jammern, sonst wüste ich es ja nicht, dass habe ich gemeint ''kein Wort hat man gehört'' bissl falsch im Ausdruck aber jetzt dürfte es bestimmt verständlich sein.
    Ich habe meine Großeltern immer bewundert für ihre Gradlinigkeit, eine meiner zwei Großmütter wurde 1908 und die andere 1914 geboren, Großvater 1906 und mein Großvater der in Russland gefallen ist wurde 1909 geboren.
    Drei meiner Großeltern habe ich gekannt, Lebenserfahrung, Härte, Güte und Liebe, die konnten einem etwas vermitteln, leider fehlt das heute vielen jungen Menschen, die gehen zu ihren Großeltern obwohl im gleichen Ort wohnend zu den Feiertagen und zum Geburtstag dann war's das.
    Die Gesellschaft ist nicht nur politisch gespalten und zu anderen Themen auch, sondern noch dazu in jung und alt, so schlimm wie jetzt hat es das noch nie gegeben!

  • 3
    1
    Alcapone
    05.05.2020

    @Ralf66: dass du von deiner Großmutter „kein Wort gehört hast“ in ihren Schicksalsschlägen könnte ja auch daran gelegen haben, dass es für sie so schlimm war, dass sie keine Worte mehr fand. Ist es nicht gut, dass dagegen heute Familien Worte finden und ihre Bedürfnisse verbalisieren können? Das kann befreiend sein. Niemand hat in Anspruch genommen ein ähnliches Los wie deine Oma zu haben. Ich hätte es deiner Großmutter gewünscht, dass sie in dieser Sache eine befreiende Sprache wiedergefunden hätte.

  • 1
    7
    Krimitante81
    05.05.2020

    Ralf66
    Und Ihnen scheints zu gut zu gehen!
    Sie sind einfach nicht weitsichtig genug und irgendwo egoistisch, wenn Sie sich nicht einmal annähernd vorstellen können, dass es sogar lernbehinderte Kinder, oder Kinder mit besonderen Bedürfnissen gibt, die nun auch zu Hause sind. Denen zum Teil wichtige Therapien gestrichen wurden oder Kinder die komplett alleine sind den ganzenTag(Großeltern arbeiten heutzutage auch noch oder sind als gefährdet eingestuft und können somit nicht betreuen), weil manche Firmen nicht geschlossen haben und auch nicht jeden Mitarbeiter sofort in Kurzarbeit geschickt haben. Manche Firmen sind froh, dass noch ein paar Mitarbeiter da sind, weil viele sofort Krankenschein genommen haben, als es mit Corona losging. Scheinbar haben Sie einfach zu viel Zeit und Glück im Job oder wo auch immer, und sehen dadurch die Probleme nicht, die unser Land gerade und schon länger hat. Sicherheitsgefühl gleich Null. Egal was wir alles feines haben......unterm Strich, sind die meisten Menschen im Minus und leben von Krediten.
    Es ist vieles aus den Fugen geraten.....und so Menschen wie Sie, sorgen dafür, dass Probleme nicht gelöst, sondern weggeredet und unter den Tisch gekehrt werden.

  • 7
    4
    ralf66
    05.05.2020

    Konnte ich mir denken, die Vergleiche sind zu heftig, da merken einige wahrscheinlich erst einmal, auf welchen hohen Niveau sie eigentlich jammern.

  • 5
    0
    KTreppil
    05.05.2020

    Nun meine wirklich letzte Anmerkung. Meine Kinder sind mir alle zum Beispiel in Sachen Informatik weit voraus. Wir waren früher gefordert und nicht auf den Kopf gefallen. Die Kids heute sind es im wesentlichen aber auch nicht. Auch der Ansicht der zitierten ehemaligen Lehrerin zum Trotz. Diese Diskussion hat auch viel mit gegenseitigen Respekt zu tun, dass nicht nur die Erwachsenen von den Kindern erwarten dürfen.

  • 6
    0
    KTreppil
    05.05.2020

    Wollte es eigentlich auf sich beruhen lassen, die Diskussion nicht zu einen persönlichen Austausch missbrauchen. Eines dennoch,
    Ralf66...meine Kinder waren und sind deutlich länger als 30 Minuten unterwegs, nie vor 1h nach Schulende daheim, viele Mitschüler ebenso. Sie pauschalisieren hier sehr. Passt nicht mit der Realität vieler Familien.
    Bei den Vergleichen mit böhmischen Dörfern sind sie vermutlich auch noch vor dem 2.WK angekommen, irgendwo hört es mal auf, mit sinnvollen Vergleichen. Früher gabs auch noch die Prügelstrafe fällt mir dazu noch ein...
    Meinungen können verschieden sein, jedem steht seine zu, Fakten stehen.
    Fakt ist, Familie ist immer ein schwieriges Unterfangen, früher, heute und gerade jetzt auch. Es geht hier nicht um Mitleid haschen sondern Unterstützung derer, die es benötigen. Schön für sie, wenn sie keine benötigten, gestehen sie es aber bitte anderen zu ohne pauschal ab zu urteilen.
    Ich / wir, unsere Familie kommt ganz gut klar, aber ich bringe Verständnis für andere auf.

  • 5
    0
    Alcapone
    05.05.2020

    Familien brauchen jetzt dringend Entlastung! Wer sich in Nöten von früher nicht gesehen oder verstanden weiß, den ermutige ich mal einen Schritt raus aus den Verletzungen der Vergangenheit in die Unterstützung von Familien jetzt zu machen, indem er sich für Familienunterstützung jetzt stark macht. Also ich hoffe sehr auf die Entscheidungen am 6.5.20 für die Familien.

  • 6
    3
    ralf66
    04.05.2020

    @KTreppil, ich kenne eine Oberstufenlehrerin für Mathematik und Physik die schon in den 70er/80er Jahren also zu DDR-Zeiten im Schuldienst war und vor nicht zu langer Zeit in Rente gegangen ist, die habe ich weil mich's interessiert hatte klipp und klar gefragt: Haben's die Schüler jetzt schwerer wie wir damals in den 80er Jahren in der Schule.
    Zur Antwort bekam ich: Wenn ich mit denen jetzt die Arbeiten mit den Aufgaben die ihr lösen musstet schreiben würde, würde es nur Sechsen hageln.
    Ich glaube nicht, dass sie mich nur beruhigen wollte.
    Ich wohne im ländlichen Raum, alle Schüler die bei uns in die Schule gehen und aus den umliegenden Orten kommen, sind allerspätestens eine halbe Stunde nach Unterrichtsschluss in ihren Wohnorten.
    Es gab z. B. früher, in Sachsen nicht so stark, aber im Böhmischen, im Saazer-Land Bauerndörfer, die hatten keine eigene Dorfschule, dort mussten die Kinder manchmal einige Kilometer zu Fuß in die Schule und wieder zurück laufen, dass bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit und ohne elterliche Begleitung. Kinder die höhere Schulen besuchen wollten, mussten länger auswärts fahren, in die nächste größere Stadt, wo das nicht wegen fehlender Busverbindungen möglich war, mussten die Kinder in Internaten oder Schülerheimen über die Woche getrennt von ihren Familien bleiben.

  • 4
    2
    KTreppil
    04.05.2020

    ...und wie ging es den Müttern im 30jährigen Krieg und und und...
    Es ist immer schlimm, wenn eine scheinbar heilere Welt Risse bekommt und genau so ist es jetzt auch. Seien wir doch alle froh, dass wir nicht Bombenalarm und Zerstörung erleben müssen. Schlimmer geht immer, aber deshalb muss nicht alles klaglos hin genommen werden. In der DDR haben wir auch vergleichsweise friedlich leben können zumindest im Kontext von Krieg und Elend, trotzdem waren wir berechtigterweise nicht zufrieden damit.

  • 2
    4
    Einspruch
    04.05.2020

    Ich hatte über Ostern bisschen Zeit, im Tagebuch des Ur Großvaters zu lesen. Ich frage mich gerade, wie groß die Beschwerden wären, wenn die Mütter zusätzlich zur Kinderbetreuung noch mehrmals täglich bei Flieger Alarm durch die Stadt zum Bunker rennen müssten, es keine Heizung, Strom und nichts zu essen gäbe, über Jahre.

    Was das Abi betrifft, wenn nur das abverlangt werden würde, was die Lehrer den Abiturienten vorher beigebracht hätten, wäre es überschaubar. Aber die ganze Vorbereitung haben die Abiturienten sich alleine eingepaukt, so gut es ging. Von sicherem Wissen und vorheriger Vermittlung desselben kann man nicht sprechen.
    Jedenfalls mein Eindruck. Kaum Beherrschung der online Plattform, schlechte oder keine Erreichbarkeit der Lehrer, kaum Konsultation. Ein Graus. Also in der Wirtschaft gäbe es für so schlechte Erreichbarkeit und schlechtes Händling der Technik sicher eine Abmahnung. Was nützt es , Lehrbuchseiten abzuscannen und zu versenden und dann auf Tauchstation zu gehen? Trotzdem bin ich der Meinung, es muss geprüft werden, damit sich keiner umsonst abgestrampelt hat und das hoffentlich erreichte Abi auch einen Wert hat. Aber beim Bewertungsmaßstab, also ich glaube, da müssen alle Hühneraugen mit zu gedrückt werden.

  • 2
    5
    Krimitante81
    04.05.2020

    KTreppil...Danke!
    Genauso ist es!

  • 6
    2
    KTreppil
    04.05.2020

    Die Anforderungen sind höher, ich habe einen Nachzügler und sehe bereits innerhalb von 10 Jahren deutliche Unterschiede zu meinen Älteren, bei gleicher Schulart. War in meiner Schulzeit auch nicht ganz doof und meine dass es höhere Anforderungen sind. Das das sächsische Abitur z.b. zu den schwersten zählt, lässt natürlich spekulieren, wie die Anforderungen in anderen BL sind. Bus fahren schadet natürlich nicht, jedoch fühlt es sich für Eltern nicht wirklich gut an, den Erstklässler schon alleine mit ÖPNV los zu schicken (meine persönliche Empfindung), außerdem sind die Kids oftmals lange mit Bussen unterwegs, zumindest im ländlichen Raum und haben einen ziemlich langen Tag. Ich möchte jetzt hier auch keine Büchse Mitleid öffnen, wäre sogar froh, wenn das alles bald wieder Alltag wird.
    Dennoch kann man nicht einfach pauschal sagen, früher war alles besser, schwerer oder schlimmer. Jede Generation hat mit ihren eigenen Problemen zu leben , die auch mal angesprochen werden dürfen ohne gleich bagatellisiert zu werden.

  • 7
    7
    ralf66
    04.05.2020

    @Krimitante81, sind Sie noch fit, ich bin kein zufriedener Rentner, ich und meine Frau gehen arbeiten, wir haben einen 4 jähriges Kind, der Leistungsdruck in den Schulen ist eben nicht höher wie früher, denn die Aufgaben sind leichter wie z.B. zu DDR-Zeiten.
    Das die Schulen vielerorts auswärts sind hat nichts mit Leistungsdruck zu tun, Bus fahren macht nicht kaputt.

  • 5
    12
    Krimitante81
    03.05.2020

    Ralf66 Es war klar, dass sie als zufriedener Rentner(der seine Rente noch erleben darf)mit solchen Argumenten kommen. Wissen Sie überhaupt, was es heißt in Leiharbeit, für Mindestlohn oder als Pendler zu arbeiten? Welchen Spagat man heutzutage machen muß? Früher gab es in jedem Ort Schulen und Kindergärten....
    Heutzutage zich verschiedene Schulsysteme. Der Leistungsdruck ist viel höher als damals. Wenn Sie das bestreiten, dann sind Sie irgendwo hängengeblieben.
    Das muß man einfach so sagen.

    Ich denke aber(man kennt ja Ihre Antworten mittlerweile), dass Ihr wirkliches Problem eher darin liegt, das sich eine Frau ÜBERFORDERT fühlt und damit an die Öffentlichkeit geht.
    Wie kann sie es wagen.....FRÜHER blablabla

    Früher mußte man übrigens nur in der richtigen Partei sein, um was zu werden. Punkt.

  • 8
    4
    KTreppil
    03.05.2020

    Krimitante hat es etwas seltsam geschrieben, es ist aber schon so, dass unsere Großeltern meist nur 8 Jahre zur Schule gingen und ihre Abschlüsse und auch Anforderungen in der Schule (z.b. keine Fremdsprachen, Informatik) nicht mehr mit den heutigen zu vergleichen sind.
    @ Malleo, Wer in erster Linie zu erziehen hat, ist eigentlich keine Frage, dennoch ein hausgemachtes Problem aus vielen Gründen. Vollbeschäftigung ist oftmals unverzichtbar und damit auch Kitas und Ganztagsschulen. Warum wohl, allein erziehende, niedrige Löhne... Andererseits gibts leider auch Familiengefüge, wo die Arbeit nicht das Problem ist, das Kindergeld wichtiger als die Kinder. Diese Kinder bekommen in Kitas und anderen Einrichtungen alles Wichtige auf den Weg, was in den Familien fehlt, das ist schlimm genug und fehlt nun besonders.
    Die Kinder sind in jedem Fall die Leidtragenden und können nix dafür. Auch normale Familien können derzeit an die Belastungsgrenze kommen ohne, dass es grundlegende Probleme in Erziehungsfragen gibt.

  • 11
    6
    Malleo
    03.05.2020

    Sicher wird man folgendes nicht gern hören.
    Ist es Aufgabe des Staates Kinder einer Familie zu erziehen oder zunächst die wichtigste Aufgabe der Eltern?
    Und wer schon Probleme hat, einem Kind all das mitzugeben, was es für eine gute Entwicklung braucht(materiell wie ideell), muss die Familienplanung darauf abstellen!

  • 13
    3
    ralf66
    03.05.2020

    @Krimitante81, sie scheinen wirklich zu glauben, dass früher Generationen dämlicher waren als wir heute und das für den allgemeinen Entwicklungsstand in den 30er, 40er Jahren keine hohen Anforderungen in der Bildung bestanden.
    Wenn Sie sich nicht mit Geschichte auskennen dann ist das weniger schlimm, aber sie sollten Ihr Unwissen für sich behalten.
    Wenn Sie sich alleine den hohen technischen Entwicklungsstand dieser damaligen Zeit einmal zu Gemüte führen würden, dann würden Sie ganz schnell merken was Sie für einen Unsinn geschrieben haben.

  • 4
    17
    Krimitante81
    03.05.2020

    Was gab es denn damals für Schulabschlüsse oder Anforderungen?
    Überhaupt diesen Vergleich zu ziehen, ist unterste Schublade.

  • 7
    1
    KTreppil
    03.05.2020

    Zum einen kann man sich schon fragen, wie heutige Generationen (meine eingeschlossen) all die schlimmen Ereignisse, die zum Glück 75 Jahre und länger zurück liegen, meistern würden. Angesichts so vieler Burnout Erkrankungen schon in jungen Jahren, in Krieg und Nachkriegszeit wäre es da sicher schwierig geworden.
    Andererseits muss man aber sehen, dass die Gesellschaft sich völlig verändert hat, nicht mehr mit damals vergleichbar ist. Wenn man früher arbeitete, dann im näheren Umkreis, heute müssen viele pendeln, was viel mehr Zeit kostet. Nur eine von vielen Veränderungen. Ob nun Homeoffice oder langer Arbeitsweg, danach noch den Lehrer ersetzen ist belastend. Kann auf Dauer nicht gut gehen. Ich frage mich wie das vor allem bei den Grundschülern läuft, zum Glück ist mein (letztes) Schulkind schon weitaus selbstständig und bedarf selten Hilfe, nur Kontrolle. Manche Familien kommen dagegen schon zu normalen Zeiten nicht klar mit der Erziehung, die Kinder bekommen nur Dank Kita oder Schule Förderung und Strukturen in ihr Leben. Das fehlt nun. Von Gewalt in Familien fange ich gar nicht erst an, aber auch dies ist nun sicher ein noch größeres Problem. Wir haben zum Glück keinen Krieg, aber Familien stehen, wie fast alle derzeit unter einer großen Belastung. Alles ist eine riesige Belastungsprobe für unsere ganze Gesellschaft. Keiner sollte dabei aber abgehängt werden, schon gar nicht unsere Kinder. Die Kriegs- und Nachkriegszeit hat auch damals Spuren bei Kindern, Eltern und dem Umgang miteinander hinterlassen, so einfach aufopfernd bewältigt wurde dies alles auch nicht. Es gab damals keine Lobby für niemanden. Alle mussten alleine klar kommen. Heute war/ist das zum Glück anders, deshalb ist wichtig, dass auf die Probleme der Familien in Corona aufmerksam gemacht wird, auch mit diesem Artikel und nach Abhilfe gesucht wird (hoffentlich in Form von vorsichtiger Öffnung von Kitas und Schulen).

  • 17
    3
    1786126
    03.05.2020

    Es ist unfassbar was die Kriegsgeneration leisten musste.

    Warum muss eine schwierige Situation mit einer noch schwierigeren aufgerechnet werden? Für die aktuell betroffen Eltern und Kinder bleibt sie schwierig, umso besser, dass wir jetzt in einer Zeit leben, wo das genau so gesagt werden kann.

    Ich wünsche Familie Weißbach alles Gute und weiterhin viel Kraft!

  • 12
    14
    MuellerF
    03.05.2020

    @ralf66: Einerseits richtig, was Sie schreiben, andererseits verlassen sich Eltern heutzutage eben darauf, dass der Staat einen Teil der Kindererziehung- & Ausbildung übernimmt-u.a., damit die Eltern berufstätig sein können.
    Wenn sich diese Bedingungen plötzlich & unvorhergesehen ändern, ist das auf jeden Fall eine Umstellung-aber natürlich auch kein Weltuntergang.

  • 21
    10
    ralf66
    02.05.2020

    Zum Teil ein nicht ganz nachzuvollziehender Artikel, vorhergehende Generationen haben ganz andere Nöte über lange Zeit ertragen müssen. Meine Großmutter hat 4 Kinder alleine großgezogen, davon waren 6 Jahre lang Krieg und sie ist arbeiten gegangen, mein Großvater ist 1942 in Russland gefallen, kein Wort habe ich von ihr gehört, aber auch nicht nur eins.