Freiwillige aus aller Welt im Stolln

Historisches Handwerk wird in Frohnau gepflegt

Frohnau.

Das Unesco-Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge fördert gemeinsam mit jungen Erwachsenen aus aller Welt regionale Handwerkstechniken. Zum vierten Mal findet ein internationales Freiwilligenprojekt an einem Welterbe-Bestandteil der Montanregion statt - diesmal am Markus-Röhling-Stolln in Frohnau. Vom 17. bis 31. August werden junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren unter anderem aus Angola, Deutschland, Indien, Korea, dem Kosovo, Portugal, Mexiko, Türkei und der Tschechischen Republik unter fachlicher Anleitung eines Zimmerer- und Böttgermeisters gemeinsam mit dem zuständigen Bergbauverein Markus-Röhling-Stolln verschiedene Instandsetzungsmaßnahmen über und unter Tage auf dem Vereinsgelände durchführen. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der Rekonstruktion historischer Wasserhebetechniken, wie der Nachbau und die untertägige Installation einer Vier-Mann-Haspel nach historischen Zeichnungen. Darüber hinaus helfen die Freiwilligen bei der Erhaltung historischer Bergbaumaschinen, die teilweise noch für Demonstrationszwecke in Betrieb vorgeführt werden. (fp)

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