Gojko Mitic kommt ins Drebacher Planetarium

Hobby-Astronomen benennen Kleinplaneten nach Schauspieler

Drebach.

Mit Gojko Mitiæ haben die Drebacher Kleinplaneten-Forscher einem weiteren Prominenten ein Denkmal am Sternhimmel gesetzt. Am 4. April wird der Hauptdarsteller in zahlreichen DDR-Indianerfilmen im Zeiss-Planetarium der Volkssternwarte erwartet. Dort erhält er eine Urkunde zu einem Planetoiden, der seinen Namen trägt. Auch die Namensgeber, der Zschopauer Gymnasiallehrer Gerhard Lehmann und der Berliner André Knöfel, werden an diesem Tag mit dabei sein, sagt Planetariumsleiter Jens Kandler. Beide haben den Kleinplaneten mit der Nummer 147595 am 14. April 2004 in der Drebacher Volkssternwarte entdeckt. Der Himmelskörper zählt zu den Gesteinsbrocken mit einem Durchmesser von weniger als 100 Kilometern, die in großer Zahl auf Umlaufbahnen zwischen Mars und Jupiter kreisen.

Die Einladung hatte Gojko Mitiæ schon im vergangenen Jahr zum Jubiläum der Einrichtung bekommen. "Als er von einem Redakteur auf diese Nummer angesprochen wurde, hat er den Brief nochmals herausgesucht und jetzt zugesagt", freut sich Jens Kandler, der mit dem Schauspieler und Regisseur inzwischen telefoniert hat.

Mit einer geschickten Namenswahl für ihre Entdeckungen ist es den Hobby-Astronomen mehrfach gelungen, Prominente nach Drebach zu locken. Täve Schur, Skisprunglegende Jens Weißflog oder den ersten Deutschen im Weltall, Siegmund Jähn, haben die Mitarbeiter schon im Planetarium begrüßen können. Nicht geklappt hat es bislang mit dem Astronauten Alexander Gerst und der Eiskunstläuferin Katarina Witt.

Öffentliche Veranstaltung mit Gojko Mitiæ am 4. April, 16 Uhr im Zeiss-Planetarium. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es nur auf Vorbestellung (Ruf 037341 7435).


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