Hüpfburgen-Park begeistert Kinder

Am Wochenende fand erstmalig die Jumper's World in Annaberg-Buchholz statt. Die Spiel- und Tobetage lockten viele kleine Gäste an. Einige Besucher würden sich ein solches Angebot dauerhaft in der Kreisstadt wünschen.

Annaberg-Buchholz.

Seit rund zehn Jahren veranstaltet Mario Hein, der Inhaber des Puppentheaters "Kaspers Märchenstube", die Jumper's World, mit der er regelmäßig auch an verschiedenen Orten im Erzgebirge zu Gast ist. Die Spaßtage fanden am Wochenende erstmalig auch in der Silberlandhalle in Annaberg-Buchholz statt. Er sagt: "Wir hatten damals für die Kinder bei unseren Puppentheatern zwei Hüpfburgen zum Austoben aufgestellt. Diese waren für die Kleinen das absolute Highlight, woraufhin wir schließlich auf die Idee eines Hüpfburgenparks kamen."

Elf Spielgeräte waren aufgebaut, darunter Hüpfburgen, Kletterburgen, Rutschbahnen, Bullenreiten, ein luftangetriebenes Spielecenter und ein großflächiges Mensch-ärgere-dich-nicht. Obwohl Mario Hein und seine Kollegen seit mittlerweile zehn Jahren mit verschiedenen Puppenspielen im "Haus des Gastes" in Annaberg-Buchholz zu Besuch sind, haben sie all die Jahre nie die Jumper's World in der Erzgebirgsstadt veranstaltet. Der 55-Jährige sagt: "Die hohen Mietkosten der Silberlandhalle hatten uns bislang immer abgeschreckt. Dieses Jahr ist die Stadt jedoch mit dem Preis ein wenig heruntergegangen, weshalb wir endlich einmal einen Versuch wagen wollten." Allerdings hat Mario Hein erst im Nachhinein erfahren, dass es noch eine andere Turnhalle in Annaberg-Buchholz für einen günstigeren Preis gegeben hätte.

Trotzdem war die Jumper's World für den Puppenspieler ein voller Erfolg, obwohl oder gerade weil Indoor-Spielplätze wie Fundora in Schneeberg aktuell im Trend liegen. "Diese Einrichtung ist allerdings meiner Meinung nach keine Konkurrenz für uns, da unser Angebot vorwiegend auf Kinder ausgerichtet ist. Deshalb würden wir im Herbst 2019 gerne wieder nach Annaberg-Buchholz kommen", sagt Mario Hein.

Grit Weigel und ihre sechsjährige Tochter Elly aus Wiesa gehörten am Samstag zu den ersten Besuchern. "Am tollsten fand ich die vielen Hüpfburgen, ich würde deshalb nächstes Jahr gerne wiederkommen", sagt Elly. Auch ihre Mutter war von dem zahlreichen Angebot zum Spielen und Toben begeistert. "Eine Indoor-Erlebniswelt wäre für Annaberg-Buchholz auf jeden Fall interessant. Die Fahrtwege wären für viele dadurch deutlich kürzer. Ich fahre mit meiner Tochter selbst ein bis zwei Mal im Jahr in die Kids Arena nach Marienberg, wo wir auch schon einen Kindergeburtstag gefeiert haben", sagt die 36-Jährige.

Auch Birgit Hanl, die mit ihrem Enkel Paul das erste Mal eine Jumper's World besuchte, ist der Meinung, dass ein dauerhafter Indoor-Spielplatz eine schöne Sache für die Kreisstadt wäre. "Die Kinder könnten sich, egal bei welchem Wetter, richtig austoben. Außerdem wären die Fahrtwege, wie beispielsweise zu Fundora nach Schneeberg, nicht so weit." Ihr Enkel Paul hält die Jumper's World ebenfalls für eine gelungene Veranstaltung, bei der man sich sportlich auspowern kann. "Am besten fand ich den Hindernisparcours, wo ich nicht nur rutschen, sondern auch klettern und springen konnte", so der Achtjährige aus Frohnau.

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