Internationales Freiwilligenprojekt im Erzgebirge

Annaberg-Buchholz (dpa/sn) - Zum zweiten Mal helfen Freiwillige aus aller Welt bei der Pflege und Erschließung des Unesco-Welterbeprojekts Montanregion Erzgebirge. Die 20- bis 30-Jährigen kommen aus Brasilien, Bulgarien, China, Frankreich, Hongkong, dem Libanon, Mexiko, Portugal, den USA oder Taiwan, wie die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH in Annaberg-Buchholz am Dienstag mitteilte. Sie gehen auf Exkursion durch die Bergstadt Schneeberg und ihre Umgebung, helfen bei über- und untertägigen Erhaltungsmaßnahmen in der Fundgrube Wolfgangmaßen und im Blaufarbenwerk Schindlers Werk in Zschorlau.

Der zweiwöchige Aufenthalt steht unter dem Motto «Sharing Heritage» und ist Teil der European Heritage Volunteers-Initiative. Ziel ist, Erfahrungen auf andere Erbestätten innerhalb Deutschlands und in Europa zu übertragen. Die Initiative organisierte in den vergangenen 20 Jahren mehr als 200 vergleichbare Projekte, an denen fast 2000 freiwillige Helfer aus 67 Ländern teilnahmen.

Bei der «Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří» handelt es sich um einen grenzübergreifenden Antrag von Deutschland und Tschechien auf den Unesco-Welterbetitel. 17 auf deutscher und 5 auf tschechischer Seite liegende Bestandteile - etwa Einzelobjekte, Gebäudegruppen oder Bergbaulandschaften - repräsentieren die Gebiete und Epochen des sächsisch-böhmischen Erzbergbaus.

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