Kunstprojekt nimmt Form an

Der Annaberger Weihnachtsmarkt soll ab diesem Jahr mit einer 55 Meter langen Wichtelstadt punkten. Dafür wird auch eigens eine vierteilige Dokumentation gedreht.

Annaberg-Buchholz.

Noch mag man bei dem Spätsommerwetter überhaupt nicht an Weihnachten denken. Doch hinter den Kulissen lässt die Stadt Annaberg-Buchholz längst an der Attraktion für den diesjährigen Weihnachtsmarkt arbeiten: der Wichtelstadt.

Das 55 Meter lange Kunstwerk, das am 1. Dezember der Öffentlichkeit präsentiert werden soll, wird dann die Heimat für die Miniatur-Lehrwerkstätten, die bisher im Wichtelkalender zu finden waren. "Hier entdecken die großen und vor allem kleinen Besucher bekannte Gebäude aus Annaberg-Buchholz und der Region. Beim Blick durch deren Fenster können sie in die Lehrwerkstätten der fleißigen Helfer des Weihnachtsmannes schauen", schildert Stadtsprecherin Nicole Gräbner. Natürlich gehört dazu auch eine Geschichte - und die besagt, dass der Weihnachtsmann die Wichtel ins Erzgebirge schickte, um von den besten Meistern ihr Handwerk zu lernen. Mit dem mehr als 115.000 teuren Projekt, das der Stadtrat im Frühjahr mehrheitlich befürwortet hatte, wollen die Verantwortlichen die Familienfreundlichkeit und die Einzigartigkeit des Annaberger Weihnachtsmarktes weiter stärken. Mit der Umsetzung des Projekts wurden mehrere Firmen aus der Kreisstadt und der Region beauftragt. Dabei hat die Stadt auch eine vierteilige Dokumentation in Auftrag gegeben, bei der der Fortgang der Arbeiten zu sehen ist. Ihre Veröffentlichung ist für morgen, den 21. September, 12. Oktober und 9. November jeweils ab 18 Uhr geplant.www.annaberg-buchholz.de/ wichtelstadt

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