Licht: Gemeinde orientiert sich an Karlsbad

In Raschau-Markersbachgeht die Straßenbeleuchtung nach einer astronomischen Uhr.

Raschau-Markersbach.

In Raschau-Markersbach gehen die Zeitschaltuhren für die Straßenbeleuchtung nun nach einer astronomischen Vorhersage der Dämmerung an. Was kompliziert klingt, sei am Ende ganz einfach, sagt Elektromeister Bernd Seligmann aus Markersbach, der dafür zuständig ist.

"Mit den alten, herkömmlichen Dämmerungsschaltern gab es immer mal wieder Probleme. Jetzt sorgt ein elektronischer Baustein dafür, dass der Impuls zum Zuschalten ausgelöst wird. Das Ganze ist weltweit möglich, für größere Städte im Umkreis ist das hinterlegt. Wir orientieren uns aufgrund unserer geografischen Lage an Karlsbad", erklärt der Elektromeister.

Grundlage dafür bildet also die Zeit, in der die Dämmerung laut astronomischer Berechnung einsetzt. Vergleichbar mit dem errechneten Zeitpunkt von Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Zudem bestünde die Möglichkeit, um einige Minuten nachzujustieren. Grundsätzlich wird in der Kommune Raschau-Markersbach nachts Strom gespart. So schalten sich die Straßenlaternen wochentags zwischen 0.30 und 4.30 Uhr aus. An den Wochenenden wird es zwischen 1 und 5 Uhr morgens finster im Ort.

"Außer auf der Annaberger Straße und der Oberbeckenstraße. Die bleiben durchweg erhellt, und ein paar kleinere Nebenstraßen", sagt Bernd Seligmann. Die Nachabschaltungen wurde beschlossen, um Geld zu sparen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...