Märchenfilmfestival Fabulix: Der Rote Teppich ist ausgerollt

Am Mittwochabend ist das fünftägige Spektakel mit einer Sachsen-Premiere eröffnet worden. Zahlreiche Promis wurden zuvor in Annaberg-Buchholz begrüßt. Und weitere werden bis Sonntag folgen.

Annaberg-Buchholz.

Ihre Fanschar ist riesig und zieht sich inzwischen durch mehrere Generationen: Spejbl & Hurvinek. Die zwei Marionettenfiguren waren am Mittwochabend ebenso auf dem Roten Teppich anlässlich des 2. Internationalen Märchenfilmfestivals Fabulix präsent wie etwa Karin Ugowski oder Tijan Marei.

Während Ugowski bereits als Schauspiellegende gilt - 1963 verkörperte sie in "Frau Holle" die Goldmarie, 1964 und 1965 spielte sie in "Die goldene Gans" bzw. "König Drosselbart" die Prinzessin - steht die gebürtige Berlinerin Tijan Marei noch am Anfang ihrer Karriere. Im Streifen "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge", der am Mittwochabend als Eröffnungsfilm von Fabulix in Annaberg-Buchholz seine Sachsen-Premiere feierte, spielt Marei die Rolle des Schneewittchens.


Doch nicht nur die beiden Schauspielerinnen schritten unter den Augen vieler Märchenfans über den Roten Teppich in der Kreisstadt. Viel Applaus gab es unter anderem auch für Pavel Trávnícek. Er, der Prinz aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", ist den hiesigen Märchenfans noch gut in Erinnerung, weilte er doch schon zum 1. Märchenfilmfestival vor zwei Jahren in der Stadt. Zahlreiche weitere Schauspieler, Film- und Fernsehschaffende sowie Ehrengäste aus Politik und Kultur sorgten für den nötigen Glanz und Glamour zum Auftakt des 2. Märchenfilmfestivals.

Bis Sonntag werden sich weitere Prominente in Annaberg-Buchholz ein Stelldichein geben - allen voran Jaecki Schwarz. Der aus zahlreichen Produktionen wie "Polizeiruf 110", "Tatort" und natürlich diverser Märchenfilme bekannte Schauspieler wird am Freitag während des Galakonzertes mit dem Fabulix-Lebenswerk-Preis geehrt.

"Es ist einfach schön, hier oben zu stehen und in so viele erwartungsvolle und zufriedene Gesichter zu schauen", freute sich Festival-Direktor Filip Albrecht zur Eröffnung auf der großen Bühne. Und Fabulix-Schirmherrin Prinzessin Alexandra zur Lippe war sich am Mittwochabend bereits sicher: "Die nächsten Tage werden märchenhaft schön." Davon ist natürlich auch Oberbürgermeister Rolf Schmidt überzeugt, vor allem "weil die ganze Stadt hinter Fabulix steht". Die Hauptveranstaltungen des Festivals seien bereits seit Tagen ausverkauft. Das zeige, dass es funktioniert. Schmidt wünscht sich, dass das Festival zu einer festen Größe in der Stadt, zu einer Tradition wird. Es soll die Region bekannter machen und zeigen, dass es hier mehr gibt als Bergbau und Weihnachten, sagte er.

Karin Ugowski, die als Ehrenpräsidentin der 2. Auflage von Fabulix erstmals dieses Festivals erlebt, zeigte sich begeistert - begeistert von der Stadt, dem Ambiente und den zahlreichen Märchenfilmfans, "die heute hier sind". Die Faszination Märchen sei in vielen Ländern, die sie mittlerweile bereist hat, zuhause. "Ich glaube, die Menschen brauchen Märchen als einen Gegenpol zum lauten und nicht immer einfachen Alltag", betonte Ugowski, ehe der Premierenfilm "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge" startete.

Am Ende dieses Streifens brandete ein Riesenapplaus durch die Annaberger Innenstadt. Davon getragen, betraten die beiden Hauptdarstellerinen Schneewittchen und die böse Königin, die sieben Zwerge, der Produzent sowie der Regisseur des Films die Bühne. Und sie waren alle überwältigt. "Wir sind überglücklich. Das ist ein wunderschöner Abend für uns. Das hier ist einfach ein Märchen", sagte Regisseur Ngo The Chao. www.fabulix.de

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