Modellbahnschau mit Westernromantik

25 verschiedene Anlagen in unterschiedlichen Größen werden im Volkshaus Thum zu sehen sein. Für die Organisatoren ein Kraftakt.

THUM.

Freunde der Modelleisenbahnen kommen an diesem und am nächsten Wochenende im Thumer Volkshaus auf ihre Kosten. Die Interessengemeinschaft Thumer Netz veranstaltet ihre traditionelle große Modellbahnschau. Die 9. Auflage der Ausstellung steht mittlerweile auf dem Programm. Sven Meyer, stellvertretender Vorsitzender des Herolder Vereins, verspricht eine Ausstellung mit sehr viel Abwechslung und attraktiven Exponaten. 25 Komplexe von der Kleinst- bis zur Großanlage werden zu bewundern sein. Dabei sind so ziemlich alle Baugrößen präsent. "Von einer Westernanlage im Großformat bis hin zur Minibahn in einer Weichenlaterne wird alles vertreten sein", sagt Meyer.

Seit dem vergangenen Wochenende bereits sind die 20 Mitglieder des Vereins fleißig mit dem Aufbau der Präsentation beschäftigt. Alle zwei Jahre, wenn die Schau steigt, herrscht großer Bahnhof im Haus des Gastes. "Die Vorbereitungen sind jedes Mal ein regelrechter Kraftakt", weiß Sven Meyer. So muss "Sabine und Enricos Western Railroad" immer neu gebaut werden. Unter anderem Naturbäume und Rindenmulch stehen dafür bereit. "Wir versuchen dabei, originale Dinge nachzubauen. Zur aktuellen Schau wird die Hochwasserflut am Black Hawk eine Rolle spielen", verrät Gartenbahnexperte Enrico Schmidt.

Auch die Heimanlagen, die von Mitgliedern der Gemeinschaft gezeigt werden, unterliegen immer wieder ständigen Veränderungen und Verbesserungen. Und dass beim Aufbau ab und an mal die Technik klemmt, wissen Modellbauer nur zu gut. Zur Schau werden auch Gastanlagen auf sich aufmerksam machen. So erwarten die Organisatoren Aussteller aus Burgstädt, die mit einer großen H0-Anlage nach Thum kommen. Gespannt dürfen die Besucher auch auf das Kleinod von Lutz Gräf sein. Der Wolkensteiner hat immer etwas Besonderes in petto. Zur Schau gibt es ebenso viel Heimatflair mit Erinnerungen an längst vergangene Schmalspurzeiten. Insgesamt 19 Meter misst die Gemeinschaftsanlage der Herolder Eisenbahnfreunde. Sie bildet einen Teil der 1972 stillgelegten Schmalspurstrecke Thum-Wilischthal im Maßstab 1:87 nach. Auch Siegfried Seidl und Jochen Klinger aus Ehrenfriedersdorf haben sich angemeldet. Die Anlage der Bastler hat den Ehrenfriedersdorfer Bahnhof zum Vorbild, der bis 1967 existierte hat. Auf dem Schmuckstück wird die Verladung von Sauberg-Splitt demonstriert. "Die Anlage ist inzwischen um die Ehrenfriedersdorfer Talbrücke erweitert worden", so Sven Meyer. Das Bauwerk unterhalb der "Burg" war immerhin 97 Meter lang. Natürlich gibt es auch eine Spielecke für die jüngsten Besucher.

Die Schau hat am 11. und 12. Januar sowie am 18. und 19. Januar jeweils 10 bis 18 Uhr geöffnet. Sie findet im Volkshaus statt.

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