Neue Fichtelberg-Lifte: Nichts dreht sich

In Sachsens größtem Skigebiet drohen zwei neue Sesselbahnen am Naturschutz zu scheitern. Am benachbarten Keilberg in Tschechien wird derweil schon wieder gebaut.

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6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    1
    575042
    18.10.2019

    Wenn die Argumente der Umweltverbände so fundiert sind, das die Landesdirektion Sachsen keine Genehmigung in Aussicht stellen kann, müssen die Planunterlagen ja grottenschlecht sein. Und die gesetzlichen Regelungen für solche Planungsverfahren wurden im demokratischen Meinungsbildungsprozeß durch die führende Partei und ihre jeweiligen Koaltionspartner in parlamentarischer Abbstimmung mit entsprechender Mehrheit beschlossen. Vielleicht findet der Qualitätsjournalismus der Freien Presse einmal die Zeit, genau diesen Sachverhalt vertiefend für die geschätzte Leserschaft aufzuarbeiten.

  • 13
    3
    Kreisimaus
    18.10.2019

    Vorweg. Bin auch für Umweltschutz. Das ist bei Skigebieten immer schwierig zu verbinden. Aber gerade an Bestandspisten darf es da keine Probleme geben, was die Genehmigung anbelangt. Typisch Erzgebirge :) Die Vision Seilbahn Sehmatal halte ich für verfolgenswert. Höre ich hier zum ersten mal. Auch die Seilbahn zum Keilberg sollte wieder fokussiert werden. Legt doch pro Karte 2 Euro für den Umweltschutz drauf. Die Leute werden das akzeptieren wenn sie die Projekte dann auch sehen und erleben können. Der Tscheche hat es hier verstanden. Sicher besteht dort das Risiko das es übertrieben wird. Auch in Sachen Hotels und Ferienhausausstattung ist der Tscheche längst an Deutschland vorbei. Öffnet eure Augen und gebt Gas. Sachsen kann hier mehr.

  • 7
    5
    CPärchen
    18.10.2019

    Und dann will Herr Söder die Umwelt auch noch ins Grundgesetz schreiben lassen. Die Gesetze sind gegenwärtig schon zu strikt.

    Dann werde ich halt Tourist in CZ und gebe mein Geld dort aus. Dem Kurort und seiner Umgebung scheint es wirtschaftlich ja super zu gehen.

  • 12
    0
    ChWtr
    18.10.2019

    Fichtel- oder Keilberg hin oder her. Ohne Moos nicht los. ;-)

  • 32
    3
    881924
    18.10.2019

    Was soll man dazu noch sagen der Keilberg hat uns leider längst abgehängt obwohl das Potenzial da wäre. Gerade die 2 Pisten auf der Himmelsleiter verkraften viel mehr als einen alten Schlepper.

    Aber was solls erfreuen wir uns eben an den Moosarten.

  • 29
    4
    1371270
    18.10.2019

    Man wundert sich doch nicht mehr, dass in Deutschland nichts voran geht. Kürzlich erst die Meldung, dass die Modernisierung einer vorhandenen (!) Eisenbahnstrecke (Chemnitz-Leipzig) frühestens 2028 fertig sein soll.

    Wenn es im vorletzten Jahrhundert schon die heutigen Vorschriften und Regelungen gegeben hätte, dann behaupte ich, wäre nicht eine einzige der deutschen Fernbahnstrecken gebaut worden, und wir würden jetzt noch mit der Pferdekutsche reisen! Aber vielleicht nicht mal das mehr!