Pop-Musiker covern Anton Günthers "Feierobnd"-Lied

Toni Kraus und Florian Stölzer wagen sich ein berühmtes, 117 Jahre altes Werk und geben dem Song ihre ganz eigene Note.

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Nixnuzz
    05.07.2020

    "Alle waren erstaunt, dass das Mädel aus dem Osten wusste, wie man sich benimmt (vom Stuhl aufstehen) und sogar mitsingen konnte." Demnach war der Besuch nach 1968 ? Und das Rheinland als solches hat seit Napoleons Zeiten eine Abneigung gegen Ehrerbietungen an vorgesetzten Persönlichkeiten oder Symbolen. Auch nachdem sich manche Nachkriegs-Politiker/Persönlichkeiten als Vorkriegs-Politiker herausstellten. Damit fiel der Respekt auch in Form wie Aufstehen in sich zusammen. Und erzwingen geht wohl so nicht mehr - vielleicht nur durch Anerkennung neu verdienen. Auch eine Form der Nachlassverwendung aus unserer Historie...

  • 0
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    Nixnuzz
    05.07.2020

    @Gegs: Ergänzung: Habe zwar 40 Jahre im Rheinland gelebt, bin aber geborener Westfale mit elterlichen Wurzeln an Spree und Moldau. In meiner jugendlichen westlichen Naivität war für mich das Steigerlied "nur im Ruhrpott bzw. der Gewerkschaft IGBau,Steine Erde" verankert. So gesehen sind diese Lieder elterliches Erbe aus einer unschönen Zeit. Sie waren keine "Königskinder", die sich nur mit einer "hölzernen Wurzel" erreichen konnten....

  • 2
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    Gegs
    04.07.2020

    @ nixnuzz:
    Deine Frage war für mich erst verständlich, als Du erklärt hast, dass die letzte Strophe im Rheinland (zumindest mit dem gleichen Text) auch bekannt ist. Vielleicht daher der rote Daumen.

    Ich habe das Lied und die 4. Strophe immer für das erzgebirgische Original von Anton Günther gehalten. Vielleicht gab es aber gemeinsame Quellen oder man hat sich gegenseitig inspiriert. Letzteres ist doch Dein Thema.

    Ich war mal im Rheinischen Freilichtmuseum zu einer BigFat Party (vor Corona). Da wurde am Ende das Steigerlied gespielt. Alle waren erstaunt, dass das Mädel aus dem Osten wusste, wie man sich benimmt (vom Stuhl aufstehen) und sogar mitsingen konnte.

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    Nixnuzz
    04.07.2020

    @Gegs: Soweit ich es bis heute beurteilen kann: Weder noch. Das Land prägt die Menschen. Hartes Land, hartes Leben aber weiches Herz. Ob mein hiesiges Umfeld typisch ist: ? So wie ich bin und hier jetzt das 2. Jahr lebe, bin ich akzeptiert und habe keine Probleme. Ausser mit dem hiesigen Slang. Aber wenn es für mich unverständlich wird, frage ich und bekomme erklärende Auskunft. Und deswegen auch die Nachfrage, ob im aktuellen Feierobnd-Lied die Strophe mit dem Herzen das ausgeschlagen hat, übernommen wurde. Warum daher das rote Däumchen? Da war ausnahmsweise mal nix geschwurbelt oder gerechnet....

  • 2
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    Gegs
    04.07.2020

    @ Nixnuzz:
    Was ist denn nun besser. Das fröhliche Rheinland (für mich immer ein bisschen überdreht) oder das eher pietistische Erzgebirge?

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    Nixnuzz
    04.07.2020

    Isch haan jedaach, dat dat Liedscher in dä Anaalen ob de Musikhistörscher verschwunge wör. Isch han et jesunge in de westdeutsche Klarversion in de Zick äs in de Audoos no bi de ritsch peopele en Radio drin wör. Ever nix för unjut. Isch han de Text for de Todesmeldung för minge Vadder minne Usjeschlogene Hätz voran jestell. Nach 40 Jahren Rheinland käme ich wohl dort noch gut durch. Hier im Erzgebirge benötige ich noch ein wenig Zeit. Woll ne! Rote Funken...Klatschmarsch...

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    Gegs
    03.07.2020

    Mein Lieblingslied von Anton Günther. In einer wunderbar beruhigenden Version zur Nacht.
    Werde ich bestimmt öfters hören.

  • 1
    1
    Nixnuzz
    03.07.2020

    Da mir diese Mundart noch nicht zueigen ist, frage ich aber, ob alle Strophen übernommen wurden? Manches Herz hat ausgeschlagen..fehlte mir vielleicht??

  • 4
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    ralf66
    03.07.2020

    Bin erstaunt, kann man so machen durchaus.