Stillstand in Oberwiesenthal

In Sachsens wichtigstem Wintersportzentrum häufen sich Negativmeldungen: Die Lifte im Skigebiet sind veraltet, zur nordischen Jugend-WM droht ein Technik-Desaster, ein neues Hotel ist unerwünscht. Was ist los am Fichtelberg? Ein Besuch vor der Saison.

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10Kommentare
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  • 6
    2
    osgar
    20.11.2019

    @Simple, der „Stoneman“ ist aber nicht Oberwiesenthal allein.
    Schauen Sie sich einfach mal in anderen deutschen Mittelgebirgen um (Winterberg zum Beispiel) was da geht.
    Da kann O‘thal nicht mithalten, aber die wollen das ja offensichtlich auch gar nicht.
    Niemand verlangt, den Fichtelberg zum Hochgebirge zu machen. Aber aus den Möglichkeiten, die man eigentlich hat, kann man wesentlich mehr machen. Dem Berliner mags für seinen Urlaub reichen, dem Sachsen definitiv nicht.

  • 4
    9
    SimpleMan
    20.11.2019

    @osgar Oberwiesenthal hat durchaus im Sommer etwas zu bieten. Für sportlich Aktive könnten das der "Stonemann" mit seinen beiden Varianten für MTB oder Rennrad oder der "Kammwanderweg Erzgebirge-Vogtland" sein. Zu mindestens der "Stonemann" ist kein Geheimtipp mehr. Was den Wintersport betrifft, bin ich der Meinung, dass man aus einem Mittelgebirge kein Hochgebirge macht und wenn man sich den Keilberg anschaut, ist der Preis zu hoch, für die 31 km Pisten und damit meine ich nicht die Tageskarte für den Lift. Fahren Sie einfach vor den ersten Schnee zum Keilberg oder wahlweise zum Pleßberg und machen sich selber ein Bild.

  • 12
    3
    Bader
    20.11.2019

    Aha, "deutsche Wintersportler" sind also auch noch ignorante Umweltsünder. Na da fühlt man sich ja gleich noch mehr willkommen geheissen am Fichtelberg. Nein, es ist dem deutschen Skifahrer nicht egal, wie die Umwelt aussieht. Aber -Verbote bringen zumeist keine Lösung, weil das Bedürfnis nach Skifahren trotzdem da ist und dann woanders hin ausweicht. Innovative Ideen sind gefragt. Auserdem müssten ja alle Gebiete in Bayern, BW, Österreich der Schweiz etc. mit ihren nicht nur deutschen Wintersportlern auch von lauter "Umweltsündern" besucht sein. Auch diese Skifahrer sind interessiert an guter und bequemer Ski-Infrastruktur.

    Aber mal ehrlich: Als Region muss man sich entscheiden, wie man seine Brötchen verdienen will. Entweder man will Wintersportregion sein, dann muss man mit den hässlichen Nebenwirkungen in der Natur leben (die übrigens aus meiner Sicht nicht übertrieben sind). Oder man will ein Naturschutzgebiet sein, dann muss man mit den hässlichen Nebenwirkungen der Einkommensverluste der Bürger und der folgenden Entvölkerung wirtschaftlich nicht mehr attraktiver Landstriche zugunsten von Fuchs und Hase leben. Aber dann darf man dann auch nicht rumjammern. Wenn man Wintersportregion sein möchte, schafft man es bei der Konkurrenz nur mit voller Power aller Beteiligten und nicht mit Halbherzigkeit und ständig angezogener Handbremse wegen Umweltthemen. Dann verpuffen die Investitionen und man kann es gleich lassen. Man wird auf jeden Fall mit moralischen Belehrungen nicht die Bedürfnisse des Skifahrers ändern, der weicht nur aus in die Gebiete, die ihn willkommen heissen und die Nachteile pragmatisch und lösungsorientiert bewerten.

    Übrigens: In anderen Landstrichen "teilt" man sich die Aufgaben innerhalb der Region: einige Städte sind die "Umweltsünder", andere in der Nachbarschaft liegende Orte bilden das "Rückzugspotential für die Natur" und gemeinsam profitiert man von beiden Strategien. Hier müssen dann die "reichen" Wintersportorte die "armen" Naturschutzorten unterstützen. Das ist länderübergreifend natürlich schwierig, deshalb funktioniert das hier nicht. Aber deshalb muss man sich eben was anderes einfallen lassen. Vielleicht kann ja ein intensive Nutzung in Othal mit einer extensiven Nutzung woanders verbunden werden?

    Im Übrigen gelten die EU-Richtlinien auch für Österreich etc. Ignorieren die etwas auch die für alle geltenden Richtlinien, genauso wie die Tschechen? Wenn alles illegal wäre müsste es in den ganzen EU-Wintersportländern viel mehr Klagen und Rechtsstreitigkeiten gegen die Baumaßnahmen geben....Mir kommt es eher so vor, als würden die Deutschen Grünen hier wieder eine Streberrolle einnehmen wollen und die Richtlinien härter als erforderlich interpretieren. Damit sie mit moralischer Überlegenheit und besonderer Ökohärte glänzen können. Bloss dass niemand in der Region dafür applaudiert und alle sich nur über soviel wirtschaftliche Unvernunft wundern, vor allem hinter der Grenze. Und die Besucher sowieso. In Tschechien sind die Ökologen wahrscheinlich einfach nicht so extrem, handeln mit Augenmaß und unterstützen im Sinne des großen Ganzen die Wirtschaft ihrer Region....und das wird dann von den deutschen Naturschützern als "Ignorieren" der Richtlinien interpretiert, sonst müsste man sich ja mal fragen, warum die deutschen Umweltschützer nicht so handeln....

  • 17
    8
    ralf66
    20.11.2019

    @fp 112, ich bin mit der tschechischen Unterkunftsarchitektur um den Keilberg herum auch nicht ganz einverstanden, schön sieht es meiner Meinung nach nicht aus, es fügt sich auch nicht besonders gut in die Landschaft ein, letztendlich ist das aber immer noch Geschmacks- und Ansichtssache dem einen gefällt's dem anderen nicht. Mit dem ständigen langsam nervig gewordenen Ruf nach immer noch mehr Natur- und Umweltschutz kann kein Ball des öffentlichen Lebens, des Tourismus am rollen gehalten werden, dass behindert nur die allgemeine Arbeit erheblich, schafft ständig neue Hürden, Grenzen und Hindernisse. Fakt ist, die Tschechen bieten am Keilberg dem Wintersportler ein immer besser werdendes Skiareal an, was immer mehr Besucher anzieht auch immer mehr aus dem sächsischen Erzgebirge.

  • 25
    7
    osgar
    20.11.2019

    @Simple, vielleicht haben Sie ja Recht mit der Aussage zum Keilberg im Sommer. Das kann ich nicht beurteilen. Aber ein Urlaub in O‘thal ist für sportlich aktive Menschen weder im Sommer noch im Winter erstrebenswert. Hier geht es ja „nur“ um den Winter, aber die Oberwiesenthaler haben auch im Sommer wenig bis nichts zu bieten. Leider.

  • 16
    22
    SimpleMan
    20.11.2019

    @Bader Am besten Sie schauen sich den Keilberg Mal ohne Schnee an, im Sommer macht auf den von Erosion geprägten Pisten und Waldwegen nur noch hartgesottene Urlaub.

  • 36
    9
    Bader
    20.11.2019

    Bald werde ich mir wieder persönlich das "Desaster" am Fichtelberg anschauen und dicke Tränen für die O-Thaler weinen. Sie bekommen unsere Kurtaxe, die Liftkarten bezahlen wir bei den Profis in Tchechien. Den "Kindergartenstreit" in Othal mit den Liften kann man sich ja nicht mehr anhören. In 5 Jahren könnt ihr die Lifte am Fichtelberg sowieso alle abbauen und ins Museum bringen. Dann kan man den ganzen deutschen Teil des Fichtelbergs unter Naturschutz stellen und die Naturschützer haben endlich ihr Ziel erreicht. Hoffentlich verdienen die ihre Brötchen nicht in der Tourismusbranche.... Vielleicht bekommen im nächsten Jahr die Tschechen auch unsere Kurtaxe. Die Appartments sind dort viel moderner und skifreundlicher....wenn man auf der deutschen Seite ohnehin nicht mehr gescheit Ski fahren kann, kann man auch gleich komplett auf die andere Seite wechseln...Das sollte man auch mal bedenken...So schade für diesen schönen Traditionsort...

  • 34
    7
    Pelz
    20.11.2019

    Ehe der vom BUND (Namen? Personen? Wer eigentlich?) geforderte Gesamtplan steht, werden findige tschechische Kommunalpolitiker und Geschäftsleute die Fichtelbergregion 10 x weiter abgehängt haben. So zumindest meine düstere Ahnung. Wenn es nach den Leuten geht, deren Namen mir nicht bekannt sind, wird und soll es vermutlich nur ein paar Wanderer geben, die schön leise ein wenig um den Fichtelberg mit dem Fernglas herumlaufen, ihre selbstgeschmierten Brote essen und fertig. Und die Oberwiesenthaler ziehen alle nach Annaberg. *Sarkasmus aus*

  • 13
    32
    fp112
    20.11.2019

    Dass man hier die tschechische Seite sozusagen als Vorbild nimmt, wo skrupellos in die Landschaft planiert und gebaut wird, das macht schon etwas betroffen.
    Das stellt natürlich auch die Rolle der EU in Frage, dass so unterschiedliche Auffassungen von Naturschutz und Möglichkeiten zur schonenden Nutzung der natürlichen Bedingungen so unmittelbar nebeneinander existieren können und dazu genutzt werden , sich gegenseitig das Wasser abzugraben.
    Da sehe ich gar nicht die Regeln auf deutscher Seite als das Problem, sondern die eben da zwar sicher ebenso geltenden, aber völlig ignorierten Regeln in unseren Nachbarländern.
    Und genau das ist allerdings auch dem deutschen Wintersportler ziemlich egal.!

  • 28
    16
    ralf66
    19.11.2019

    Die Frage ist, warum ist in dem angeblich so reichen Land Deutschland kein Geld mehr da, dass die im Artikel angesprochenen akuten Probleme ordentlich behoben werden können und warum geht das in Tschechien? Langsam müsste doch auch der beste Hotelier und der einfache Kommunalpolitiker die Antwort nicht mehr im Klein Klein der allgemeinen bekannten Ausreden suchen, sondern wirkliche Wahrheitsfindung betreiben, dann hören auch die zermürbenden unwirklichen Anschuldigen unter den Kommunalpolitikern in den kleinen Räten der Gemeinden auf, die nur allgemeinen inneren Unfrieden entstehen lassen, so dass gar nichts mehr läuft. Nach oben strampeln, wo die Wurzel des Problems liegt, ist dienlicher, wie nach unten zu treten und sich dadurch aufzureiben.



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