Weiteres Mitglied in Aufsichtsrat berufen

Simone Lang nun doch Teil des Gremiums in Thermalbad Wiesenbad

Thermalbad Wiesenbad.

Im Sommer des vergangenen Jahres sollte der Gemeinderat von Thermalbad Wiesenbad entscheiden, wie sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft für Kur und Rehabilitation in den kommenden fünf Jahren zusammensetzt. Sieben Personen hatte Geschäftsführerin Ricarda Lorenz vorgeschlagen. Darunter auch die SPD-Politikerin Simone Lang. Sie sollte den Bereich Gesundheitspolitik abdecken. Doch da zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand, ob Lang auch tatsächlich in den Sächsischen Landtag einzieht - die Wahl stand erst im September an -, wurde die Entscheidung in Bezug auf ihre Person vertagt. Dafür wurde von den Gemeinderäten ein zusätzlicher Aufsichtsrat für den Bereich Steuern ins Spiel gebracht, der dann auch bestätigt wurde. Somit war die Wunschanzahl von sieben Aufsichtsräten - bei einer ungeraden Anzahl können bei Abstimmungen keine Pattsituationen entstehen - eigentlich erreicht.

Doch der Bereich Gesundheitspolitik blieb nach wie vor unbesetzt, weshalb sich der Gemeinderat nun mit der Nachbesetzung beschäftigt hat. Da Simone Lang erneut in den Landtag gewählt wurde, blieb sie weiterhin die Wunschkandidatin der Geschäftsführung der Kurgesellschaft. Der Gemeinderat folgte dem Wunsch mehrheitlich. Ricarda Lorenz hatte zuvor die Dringlichkeit dieser Personalie bekräftigt. Gerade in der aktuellen Situation sei eine Verknüpfung mit der Landesebene sehr wichtig.

Simone Lang freut sich über die Berufung. "Vor allem in diesen aktuell schwierigen Zeiten möchte ich mit meiner Arbeit die Unternehmen in meiner Heimat unterstützen", so die Erzgebirgerin. Sie könne ihre Erfahrungen als gelernte Krankenschwester und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion einbringen. Die Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur und Rehabilitation ist ein Tochterunternehmen der Gemeinde. Der Gemeinderat empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Gesellschafterversammlung beschließt schlussendlich. Das ist im Fall von Simone Lang bereits geschehen. (aed)

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